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den beneidenSwerthen Beruf und das unschätzbare Borrechterhalten: in den Gang der Entwickelung der menschlichenIntelligenz bestimmend einzugreifen und an der Enthüllungder Geheimnisse der Natur unmittelbar Theil zu nehmen.
Um noch einmal aus den Gegenstand zurückzukommen/von dem wir ausgegangen/ wollen wir in Bezug auf dieelektrischen Wirkungen der Zitterfische summarisch uns dahinaussprechen/ daß nach unserm Ermessen die wahre Ursachederselben bis jetzt noch in vollkommenes Dunkel gehüllt ist/und weder in der physikalischen oder chemischen Beschaffen-heit/ noch in einer bestimmten Organisation gewisser Theileder fraglichen Thiere gesucht werden darf; daß aber/ sowenig als wir auch dermalen noch das Wie einzusehen ver-mögen/ ein inniger Zusammenhang zwischen den von derWillkür der Fische abhängenden Lebenüthätigkciten und denvon jenen hervorgebrachten physikalischen Phänomenen besteht.
Diese innige/ zwischen der elektrischen und vitalenWirksamkeit stattfindende Beziehung wird uns wahrscheinlicherst dann etwas klarer werden/ wenn wir die Natur derElektricität/ die uns heute noch völlig räthselhaft ist/ ge-nauer kennen; wenn wir uamentlich einmal wissen: ob die-selbe nur ein eigenthümlicher Zustand dessen ist/ was wirMaterie nennen; oder ob sie in eigenthümlichen Schwingun-gen des sogenannten NethcrS besteht; oder aber ob man sieals eine primitive spezifische Narurthätigkcit/ wie die Schwer-kraft etwa/ zu betrachten hat. So lange «nS die wahreEinsicht in das Wesen der Elektricität fehlt/ so langemüssen uns nothwendig auch die verschiedenen Weisen ihrerErregung gänzlich unbegreiflich sein/ und so lange werdenwir namentlich über die Ursache der animalisch, elektrischen