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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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einer Gefahr sich wahrnehmen lassen, so würden unverweiltdie Zapfen Wogen und der Boden deö Wasserbehälters trockengelegt werden.

Bezahlt der Besucher der Anstalt einen Extraschilling,so kann er in der Glocke einen Platz nehmen und sich dasVergnügen verschaffen, trockenen Leibes in die Tiefe sichversenken zu lassen. Beispiel macht Muth, sagt das Sprich-wort; daS von unS gegebene erhärtete die Wahrheit desselben;denn während vor unserer Versenkung kein Mensch tauchenwollte, so drängte sich ein Haufe herbei, um unter dieGlocke zu sitzen, so bald man unö wohlbehalten aus demWasser steigen sah; und es zeichneten sich Hiebei namentlichein halbes Dutzend Frauenzimmer durch ihre Tauchlust aus,die in der That auch nach unS die Ersten waren, welcheihre Personen dem Wasser anvertrauten.

Bekanntlich hat man in den letzten Jahren in Englandvielfache Versuche angestellt, um den Inhalt untergegangenerSchiffe wieder zu Tage zu fördern.

Eines der bedeutendsten Hindernisse, die sich der Errei-chung dieses Zweckes entgegen stellten, war daS Umschloffen-sein der versunkenen Gegenstände von dem Körper desSchiffes. War es auch dem Menschen möglich, auf denBoden des Meeres hinabzusteigen und lange genug daselbstzu verweilen, um die dort liegenden Güter an herabgelasseneKetten und Seile zu befestigen, so half diese Kunst dochnichts, wenn eS sich darum handelte, irgend Etwas ausdem Innern deö versunkenen Fahrzeuges wieder zu erlangen.

Es mußte vor Allem das Schiff zerschmettert und dessenInhalt blos gelegt werden. Nun, dieß läßt sich ja leichtdurch die Gewalt des Pulvers bewerkstelligen. Man versenke