sie wesentlich dazu bei , die Leistungen der Wissenschaft schnellin weiteren Kreisen bekannt zu machen und denselben Aner-kennung und Achtung da zu verschaffen, wo es keineswegsgleichgültig ist, ob sie diese genießen oder nicht. Dannhelfen die fraglichen Institute bisweilen auch dazu, unbe-kannte Talente an den Tag zu bringen und verborgene Ver-dienste offenkundig zu machen; denn sowohl die Adelheid.Gallerte als die polytechnische Anstalt dienen als AusstellungS-orte für alle neuen Apparate, Instrumente, Modelle u. s. w.,insofern dieselben geeignet sind, irgendwie das Interesse unddie Augen des Publikums auf sich zu ziehen. Hat derunbekannteste Mann «was Eigenthümliches, Nützliches undZweckmäßiges zu Stande gebracht, so trägt er sein Werkin eine der genannten Gallerten und er kann darauf rechnen,Würdigung zu finden, wenn er sie verdient. Solche Gele-genheiten sind aber in einer so unermeßlich großen Stadtwie London von nicht geringer Wichtigkeit und Wünsch,barkeit.
Einer der ältesten und angesehensten Gelehrtenvereine,welche Europa besitzt, ist sicherlich die königliche Gesellschaftvon London; denn dieselbe besteht bereits über zwei Jahr.Hunderte und hat während dieser langen Zeit immer in einemhohen Grade die Achtung des In- und Auslandes genossen.
Der Grund zu diesem Vereine wurde schon im Anfangedes siebenzehntcn Jahrhunderts und zwar imOollegs« zu Oxford gelegt, wo eine Anzahl ausgezeichneterMänner wie Christoph Wren, Robert Boyle, Willens u. a. m.sich regelmäßig versammelte, um über wissenschaftliche Gegen-stände sich zu besprechen. Im Jahre 1658 entfernten sichdie meisten Mitglieder dieser Privatgesellschaft von Oxford,