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kalentts, auSgebreitcterer Kunstkenntnisse und eines gründ-lichern geschichtlichen Wissens rühmen konnten/ als dieß meineWenigkeit zu thun im Stande ist. Mit gänzlichem Still-schweigen will ich jedoch meine Gänge in die weltberühmteAbtei nicht übergehen.
Bekanntlich hat die anglikanische Kirche Manches vomkatholischen Ritus in den ihrigen aufgenommen und meinesBedünkens wohl daran gethan. Sie beurkundete dadurcheinen psychologischen Tact und legte eine Mcnschenkenntnißan den Tag/ deren sich nicht alle Reformatoren zu rühmenhatten; namentlich aber diejenigen nicht / welche den Gottes-dienst nicht nackt/ formlos und übersinnlich genug machenzu können glaubten; welche Musik/ Orgeln/ Gemälde/ Altäre/kurz Alles/ was zunächst an die Sinne sich richtet/ aus denKirchen als götzendienerischen Unrath verbannten und dieda meinten/ in christliche Tempel passe nur das gesprocheneWort und die Lehre. Ich wundere mich nur/ daß diesePuritaner nicht auch den Gesang abschafften; denn warumdem Ohr durch melodische Töne schmeicheln/ warum diesemallein in der Kirche noch Etwas zu gefallen thun/ währendman dem nicht minder edeln Sinne des Auges Alles zu ent-ziehen suchte/ was denselben angenehm berühren konnte.Ja um das Schöne/ das doch mehr oder weniger mit derSinnlichkeit des Menschen/ also mit etwas Niedrigem zu-sammenhängt/ gänzlich vom Gottesdienste auszuschließen/hätten diese sinnlichkeitshassenden Kirchenverbesserer/ umihren Grundsätzen treu zu bleiben/ auch gereimte Lieder/welches auch ihr Inhalt sein mochte/ als unpassend erklärensollen. Denn Rhytmus/ Wohllaut/ Einklang/ dichterischeForme»/ was frommen sie einer Religion/ die in gar keiner