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Beziehung zu der sinnlichen Natur des Menschen stehen soll /Meines BcdünkenS sind die Quäker dem Ideal eines mög.lichft formlosen übersinnlichen Gottesdienstes näher gekommen,als irgend ein anderes christliches Bekenntniß und als dienüchternsten nnd trockensten reformirten Kirchen. Dieselbenhaben keine Priester, Seelsorger oder geistige Vormünderirgend einer Art nothwendig; sie bedürfen keiner besondernVersammlungshäuser , keiner Andachtöbücher; sie singen keineLieder, sie kennen keine gotteSdicnstlichen Verrichtungen; siebedienen sich bei ihren Zusammenkünften selbst des Wortesnur äußerst sparsam und reden von ihrer Religion erst dann,wenn sie sich,vom Geiste hiezu getrieben fühlen. Kurz siehaben von ihren öffentlichen religiösen Uebungen das Sinn.liche abgestreift, so weit dieß dem Menschen nur immermöglich ist, und sind in dieser Beziehung mit einer Konse-quenz verfahren, die einzig genannt zu werden verdient.Diese Formlosigkeit gemeinschaftlicher Andachtsverrichtungendürfte vielleicht die einzig passende gotteödienstliche Form fürSolche sein, welche die Ueberzeugung hegen, daß daS Gött-liche auf eine unvermittelte Weise nur auf daS Gemüthwirke und daß das Sinnliche, in welcher Form und GestaltcS auch erscheinen möge, eine Scheidewand zwischen Gottund dem Menschen ziehe.
Ich bekenne eS offen: Würde ich diese Ansicht theilen,würde ich in der Sinnenwelt nicht eben so deutlich dasWalte» des Höchsten erkennen, alS ich eS im Gebiete desGeistes und deS Gemüthes wahrnehme; wäre ich nicht über.Zeugt, daß das Göttliche überall wohnt, überall auf daSUnmittelbarste sich offenbart: im kleinsten Stäubchcn, wiei» den unermeßlichen Weltsnstemen, im unscheinbarste»