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nie mundete und ich dieselbe immer für eines der unbedeu-tendften Erzeugnisse des Dichters hielt/ so hoffte ich doch/daß das Stück bei der Aufführung gewinnen würde unddiese mich Vorzüge entdecken ließe/ welche ich bisher darinnoch nicht gefunden.
Die Schauspieler thaten ihr Möglichstes; aber ich mußaufrichtig bekennen/ daß mich in meinem ganzen Leben einDrama nie mehr langweilte/ daß mir nie Eines so »sill>«und »ekiläisk« vorkam/ als „der Liebe verlorene Mühe."Mich wunderte nur/ wie das englische Publikum/ dem Sinnfür dramatische Schönheit nicht abgeht/ noch derartigen«Stutr« auf den Brettern duldet und wie die erfahreneVestriS mit einem solchen Stück den Zyklus der Vorstellun-gen auf einem der größten Theater der Hauptstadt beginnenmochte. Meine Geduld würde sicherlich nicht bis zur Voll-endung des letzten Actes gewährt habe»/ hätten mich nichteinige untergeordnete Dinge in der Vorstellung angezogen.Die französische Prinzessin wurde von Mrs. Niöbeth gege-ben/ einer Fra»/ deren herrliche Gestalt und graziöses Wesenmich die Abgeschmacktheiten ihrer Rolle beinahe vergessenließ/ und dieß wollte viel sagen.
Neben dieser schönen Erscheinung trat eine Künstlerin auf/die ich schon vor vielen Jahren gesehen hatte und die damalsin London mehr alS eine Rolle spielte. Sie wurde als eineder reizendsten und naivsten Schauspielerinnen der Hauptstadtangesehen und es war namentlich ihr häufiges Erscheinen inmännlichem Anzüge auf den Brettern / was die Dandicüentzückte und bei welcher Gelegenheit sie sich den Ruf er-warb/ den schönsten Fuß unter ihren Landsmänninnen zubesitzen. Man behauptete/ daß mehr alö ein junger Mann