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der Steinkohlen sich entwickelnde GaS zur Straßen- undHäuserbeleuchtung verwenden könnte. Es wurde diese Ideeselbst von Männern der Wissenschaft für unausführbar erklärt/gerade sv/ wie vor einigen Jahren der sehr gelehrte DoktorLardner die Unmöglichkeit einer Dampfschifffahrt zwischenEuropa und Nordamerika, ich weiß nicht auö wie vielenGründen vor einer Versammlung britischer Naturforscherdarzuthun sich bemühte. Wie nun die Behauptungen diesesMannes schon wenige Monate nachher aus die schlagendsteWeise Lügen gestraft wurden, so erging es auch den Vcr-sichernngen Derer, welche die Beleuchtung durch Stcinkoh-lengas in das Bereich der Unmöglichkeiten versetzten. DieIdee, einmal ausgesprochen, fand schnell ihre Verwirklichungund heute, wie Jedermann weiß, gibt es in England keinenOrt von nur einiger Bedeutung, der von dem Gaslichtenicht einen ausgedehnten Gebrauch machte.
Unter allen europäischen Städten ist gewiß keine so glän-zend beleuchtet, alö London, dessen Straßen, man darf wohlsagen, durch Hunderttausende von Gaslichtern erhellt werden.Es ist in der That ein herrlicher Anblick, den dcS Abendsdie Quartiere der Riesenstadt gewähren. So weit dasAuge reicht, sieht cS zu beiden Seiten der unermeßlich lan-gen Straßen Flamme an Flamme sich reihen, so daß inder Ferne die Doppelreihe der hell erleuchteten Glasglockenin zwei stetige Lichtstreifen zusammen stießen. Einen derherrlichsten Punkte dieser Art, den man in London findenkann, ist die Stelle, wo Oxford-Street und Ncgent-Streetsich kreuzen und an dem ich manchmal ganze Viertelstundenverweilte, nur um meinem Auge einen Lichtgenuß zu ver-schaffen. Da man in allen Kaufläden, Bude», Spcisehäusern,