Schenken u. s. w. Gaslicht benutzt und zwar in verschwelt-derischem Ueberflusse, so wird durch diesen Umstand eben soviel/ wo nicht mehr Licht in die Straßen hinaus geworfen-alS dieß die hier aufgestellten so zahlreichen Laternen thun;woher eS auch kommt- daß es bei der Nacht in LondonHeller ist, alö bei starkem Nebel zur Tageszeit. Welche un-geheure GaSmasse ist nun erforderlich, um nur allein diedurch dreimal hundert tausend Häuser gebildeten Straßenzu beleuchten! Daß die Anstalten- in welcher diese brenn-bare Luft bereitet wird, von riesenhafter Ausdehnung seinmüssen- begreift sich von selbst. Mir meinem unermüdlichdienstfertigen Freunde Cooper besuchte ich die größte Gas-fabrike, welche eS in London und somit in der Welt gibt.Dieselbe gehört einer Gesellschaft der »Lllarterell Ovmpan^ok >V68tmin8ter« an und liefert einen sehr bedeutenden,wenn ich mich nicht irre, etwa den vierten Theil deö in derHauptstadt jährlich verbrauchten GaseS. Man kann sich eineVorstellung von der Größe dieses Geschäftes machen, wennman erfährt, daß in demselben zum Behufe der Gasbereitungin einem Jahre nicht weniger als 60000 Tonnen Steinkohlenverbraucht werden. Da nun jede Tonne durchschnittlich12000 Würfelfuße GaseS liefert- so muß das JahreSerzeug.niß der Fabrike 720 Millionen Cubikfuße betragen, eineMenge, mit der man allerdings manche Bude und Straßebeleuchten kann.
In einem einzigen der drei oder vier Laboratorien, welchedie Gesellschaft in verschiedenen Stadtvierteln besitzt, sah ichmehrere hundert eiserne Zylinder eingemauert, in welchendie Steinkohlen erhitzt werden. Man kann sich leicht vor-stellen, daß an einem solchen Ort eine wahrhaft höllische