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leicht, um so eher, als eö außer seiner widrigen Stärkenoch einen süßliche» Geschmack besitzt. Daß übrigens einsolches Ale nicht Maaßweise, selbst vom Liebhaber, getrun-ken wird, versteht sich von selbst; man nimmt dasselbe inder Regel nur in kleinen Kelchen zu sich, nachdem es vorherein wenig erwärmt worden ist. Schottland steht im Rufe,das beste Ale in den britischen Inseln zu brauen, weßhalbeS selbst in England eingeführt wird. Daß dasjenige, wel-ches man in den Hochlanden auftischt, vortrefflich ist, kannich aus eigener Erfahrung beurkunden und diesem Zeugnißnoch dasjenige meines Wirthes in Dunkcld beifügen, welchermich versicherte: daß ein mächtiges gekröntes Haupt währendseines Aufenthaltes in der schottischen Hauptstadt nichtsanderes, als hochländisches Ale getrunken und demselben denVorzug vor den feinsten Weinen gegeben habe.
ES ist mir nicht möglich, das Kapitel über die LondonerBrauereien zu schließen, ohne noch vorher einer ThatsacheErwähnung zu thun, die meines BedünkcnS die Beachtungder wissenschaftlichen Chemiker verdient und nicht allgemeinbekannt sein dürfte. Mein Begleiter sowohl als der Ober-braucr des Geschäftes, von dem bisher die Rede gewesen,machten im Laufe einer Unterhaltung über die Biergährungdie Angabe: daß die Hefe, nachdem sie einige Zeit in einerBrauerei gedient habe, an Wirksamkeit so bedeutend verliere,daß dieselbe für ihren Zweck nicht mehr tauge und Fermentaus einer andern Brauerei angewendet werden müsse. Siefügten bei, daß die neue eingebrachte Hefe zum ersten Malegebraucht, nicht gehörig wirke; daß aber diejenige, welcheauS der durch sie veranlaßten ersten Gähruug entstehe, schonalle erforderlichen Eigenschaften besitze. Ich konnte nicht