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über einige unvorsichtige Freunde ausübten. Sonderbar ist,daß der ebenfalls in großer Fülle vorhandene Champagnerund Rheinwein nicht eingekellert, sondern in den höher«Stockwerken der Waarenhäuser, versteht sich in Kisten, auf.bewahrt wird. Man sollte meinen, daß dieß nicht der bcßteOrt für diese Weine sei.
Bei Erwähnung des bcßten der deutschen Weine fällt mirein darauf sich beziehendes Erlebniß ein, welches im Vorbei-gehen zu erzählen ich nicht umhin kann. Nach einer Meeting,die in einer Stadt der Grafschaft Surrep abgehalten undwelcher beizuwohnen meine Wenigkeit veranlaßt wurde, nahmich an einem glänzenden Gastmahle Theil, das ein reicherLandedclmann auf seinem Landsitze einer Anzahl ihm bcfreun-derer Personen gab. Ich hatte die Ehre, neben dem Haus-herrn zu sitzen und über Weine uns unterhaltend, fragte ermich, ob ich den Rheinwein liebe. Auf meine bejahendeAntwort hieß er einen der Diener a bouls <»k olä Hock ausdem Keller herbei holen. Während der Ausführung diesesBefehles machte mich mein gütiger Wirth mit dem Preisedes Weines bekannt und versicherte er mich, daß derselbevon der beßten Qualität sei, die er hätte bekommen können;eine Versicherung, an deren Richtigkeit ich sehr gerne glaubte,da die Flasche des fraglichen Getränkes mit vier und zwanzigSchillingen oder vierzehn Gulden bezahlt werden mußte.Derartige Angaben machten meinen Mund wässerig und ichrechnete mit Sicherheit darauf, bei dieser Gelegenheit aller,wenigstens Iohannisbergcr Ausstich zum Kosten zu bekommen.Meine Erwartungen wurden bitter getäuscht; schon der ersteTropfen des theuren Weines, der über meine Zunge gleitete,überzeugte mich, daß der gute Sguire betrogen worden war
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