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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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Staatsmänner, Gesetzgeber, ParlamcntSredner, Kirchen-surften u. s. w. den »koot-ball« schlugen, in malerischerUnordnung der durch die Luft fliegenden elastischen Kugelnacheilten und bei deren Herabfallen über dieselbe herfielen.

Der letzt verstorbene König hegte eine besondere Vorliebefür die »Ltoni-ws« und kam nicht selten herüber von seinemnahe gelegenen stattlichen Schlosse, um sich an den Spielender Knaben zu ergötzen und dann und wann einen »talk«mit denselben zu haben. Dafür war aber auch er wiederder Liebling der »Lton bo^8« und steuerten diese nach demTode ihres königlichen Freundes und Gönners freiwillig eineansehnliche Summe zusammen, um dessen Marmorbüste indem Lollsxe ausstellen zu können.

AlS ich in Eton war, hatte sich die Jungfrau Königinnoch nicht viel um ihre jugendlichen Nachbarcn bekümmert,was diese zu empfinden schienen und den Tod Wilhelms desVierten doppelt bedauren ließ. Es dürfte jedoch, da einst-weilen Victoria Frau und Mutter eines Sohnes gewordenist, der Stand der Dinge sich verändert haben und jetzt dieSonne von Windsor wieder in aller Wärme über Etonscheinen.

Die englischen Schulknaben haben, wie die Unsrigen,die löbliche Gewohnheit: sich während der Lectionen in aller-hand Schnitzwerk zu üben und auf Tischen und WändenSpuren ihrer künstlerischen Bemühungen zu hinterlassen,auch gelegentlich ihre werthen Namen einzuschneiden. DaShölzerne Getäfer der uralten Schulstuben in Eton ist mitderartigen Darstellungen überdeckt und sind auf denselbentausend und tausend Namen zu lesen, zum Theil Männernungehörig, die große Rollen in ihrem Vaterlande gespielt'