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Pehholdt's Geologie.
auf die Oberflächen derselben bezeichnet wird, so endet auch der zweitedieser Abschnitte der dritten Periode, mit dem Erlöschen der vulkani-schen und neptunischen Thätigkeit im großen Style. Die Auöbrücheder Feuer ausströmenden Berge und die großen Wasserfluthen werdenimmer seltener, ein Uebergang deö frühern Tumultes zur Ruhe be-reitet sich vor, ein dem heutigen im Allgemeinen ähnlicher Zustandtritt ein, und der Mensch erscheint endlich auf der Erde. — Dievierte und letzte Periode der Weltbildung endlich enthält die soge-nannte historische Zeit. Hier werden die seit den letzten vier odermehr Jahrtausenden eingetretenen Veränderungen der Erdoberflächeund der organischen Bewohner derselben beschrieben, von denen viele,wenn gleich in schwächerem Grade, noch setzt vor sich gehen, und diegrößtentheilS als Nachklänge der vorhergegangenen vulkanischen undneptunischen Perioden anzusehen sind. — Dabei verwahrt sich aberder Vers. S. ^6 und an mehreren andern Stellen gegen sede zustrenge Absonderung dieser seiner Periode von Seite seiner Leser, de-ren Gränzen vielmehr oft bis zum Unkenntlichen in einander fließen.Die Natur, setzt er hinzu, kennt keine schroffen Uebergänge, keinestreng begränzten Abschnitte, aber wir selbst sind gezwungen, das vonihr so innig Verbundene wieder abzusondern und zu trennen, um dieuns von allen Seiten umgebenden zahllosen und unter einander aufdas Künstlichste verschlungenen Erscheinungen zu unterscheiden und un-serer Untersuchung zugänglich zu machen, was auch ganz recht ist,wenn wir nur, am Ende unserer Untersuchungen, daS zuvor von unsGetrennte wieder gehörig zusammenzufügen und zu verbinden wissen,in welchen beiden Geschäften eigentlich unsere ganze Naturforschungbestehen soll. Alles wird nämlich darauf ankommen, ob wir anfangsdie Erscheinungen der Natur gehörig getrennt, und ob wir, am Endeunserer Arbeit, die von uns getrennten Theile wieder gehörig zusam-mengestellt und den Gränzen paffend angefügt haben. Dieses Lobaber, fährt er weiter fort, gebührt keineswegs den in der Geologiebisher beinahe allgemein angenommenen Perioden, die man durch dieBildung von primären, secundären und tertiären Gebirgen, vom Flötz-lande, aufgeschwemmten Lande und dergleichen zu bezeichnen gesuchthat. Statt dieser von Werner, seiner neptunischen Theorie zu Liebe,eingeführten Perioden, die er als unangemessen verwirft, möchte ervielmehr auf die von ihm hier aufgestellte Unterscheidung zwischen derPlutonischen und der ihr folgenden rein vulkanischen Thätigkeit der Erde