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Petzhvldt's Geologie.
dringen, durch welche besonders, wie wir oben gesehen haben, diebeiden Abschnitte seiner dritten Periode bezeichnet werden.
Wie es sich aber auch mit der gegenwärtigen, oder vielleicht erstkünftigen, unseren späteren Enkeln aufbehaltenen Vertheilung und Be-arbeitung der Materialien zu einer eigentlich wissenschaftlichen Geo-logie verhalten mag, so wird doch, wie Busfon in seinen Lpoguosäs Is IXslurs mit Recht behauptet, vorerst alles darauf ankommen, obwir üherhaupt setzt noch solche Materialien in hinreichender Anzahlfinden können, die uns mit Sicherheit auf jene Zustände zurückschlie-ßen lassen, die einer so altgrauen, durch so viele Jahrtausende vonuns entfernten Vorzeit angehören. Unsere Geschichtschreiber suchen dieUeberreste und Denkmäler der Völker auf, deren Thaten sie uns er-klären wollen; sie durchforschen die Inschriften, die unS jene Völkerzurückgelassen haben; sie durchwühlen die alten Münzsammlungen undganze Bibliotheken von alten und neuen Büchern, um uns die Ereig-nisse mit ihren Epochen mitzutheilen, durch welche sich jene längst ver-schwundenen Völkerschaften ausgezeichnet haben. Ganz eben so sollauch der Geolog die Archive der Erde durchsuchen, aus den Einge-weiden derselben die Monumente der Vorzeit graben, die Ueberrestederselben sammeln und ergänzen, und überhaupt allen den Anzeigenvon Veränderungen nachspüren, die uns zur Kenntniß jener längst ver-gangenen Ereignisse und zu den verschiedenen Epochen derselben führenkönnen. Dieß ist daS einzige uns noch übrig gelassene Mittel, vondem endlosen Raume, der uns nach allen Seiten umgiebt, wenigstenseinige Punkte festzustellen, und auf dem Wege der vor und nach unsliegenden unendlichen Zeit einige Augenblicke wenigstens mit unserenGränzsteinen zu bezeichnen. Denn die Vergangenheit ist gleich einemweit von uns entfernten Raume, und in beiden würde es immer dunk-ler werden, würde sich endlich unser Blick ganz verlieren, wenn nichtan den finsteren Stellen derselben die Geschichte und die Chronologieihre Fackeln, ihre Leuchtthürme aufgestellt hätte. Aber ungeachtet diesesLichtes einer selbst geschriebenen Tradition, die wir alle in unsern Bü-chern lesen, welche Ungewißheit in den Thatsachen, welche Irrthümerüber die Ursachen, die selbst solchen Erscheinungen zum Grunde liegen,die nur einige Jahrhunderte von uns getrennt sind. Und welche nochviel schwärzere Nacht umgibt uns erst vor der Zeit dieser Tradition!Ueberdieß hat uns diese sogenannte Geschichte der Menschheit nichts