Band 
Zweiter Band.
Seite
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Sommerville, phys. Wissenschaften. ^9

- hinreichende Geschicklichkeit in der AnalysiS, um dem allgemeinen Um-^ riß zu folgen, die gegenseitige Abhängigkeit der verschiedenen Theilel des Systems zu erkennen, und zu begreifen, durch welche Mittel einige! von den außerordentlichsten Folgerungen erlangt worden sind, auch fürI den nicht unerreichbar sey, der selbst vor solcher Ausgabe erschrickt, zurück-' gescheucht durch Schwierigkeiten, welche vielleicht nicht größer sind, als

- die, welche das Studium der Elemente eines jeden Zweiges deS Wis-: scnS begleiten."

' Wir haben uns bei diesem Beispiele, gleich der dritten Seite> deS Werkes entnommen, absichtlich länger aufgehalten, um dafür alleanderen, deren man beinahe auf jeder folgenden Seite mehr als einestrifft, und von Venen auch ein guter Theil dem Uebersetzer angehört,übergehen zu können. Ueberall findet man schwerfällige Härten desVertrags, verworrene und langschleppende Perioden mit eingeschachtel-ten Nebensätzen, und überhaupt eine stolpernde Ungeschmeidigkeit deSStyles, der, wenn er, wie seit mehreren Jahrzehnden besonders durchunsere Naturphilosophen geschehen ist, noch weiter um sich greift, end-^ lich einen gänzlichen Verfall unserer Sprache zur Folge haben muß.' In der That, wenn man so viele unserer neueren Schriften mit denenaus den letzten Decennien des vorigen Jahrhunderts vergleicht, so ge-langt man zu dem betrübenden Resultate, daß wir seit dieser langen,in manchen anderen Beziehungen so wichtigen Zeit, in dieser einenBeziehung nicht nnr nicht vorwärts, sondern recht eigentlich zurückge-gangen sind. Besonders scheint dieses Looü unsere Schriftsteller über: Naturwissenschaften zu treffen, in deren oft sehr dicken Bänden man häufig^ auch nicht eine Seite finden kann, die uns an den Vortrag und die Dar-' stellung eines Lessing, Garve, Mendelssohn u. s. erinnern könnte.

Indem wir die Ursachen dieser Erscheinungen, an deren Existenz: man leider nicht mehr zweifeln kann, Anderen zu ergründen überlassen,wenden wir uns nun zu dem eigentlichen Inhalte unserer Schrift,und betrachten auch hier zunächst die astronomischen Kapitel derselben.

Die Verfasserin geht gleich in dem ersten Kapitel von dem Satzeauö, daß Kugeln und hohle Kugclschalen einen außer ihnen liegendenmateriellen Punkt ganz eben so anziehen, als ob die ganze Massedieser Kugel oder dieser Kugelschale in ihrem Mittelpunkte vereinigtwäre, daß man also, bei der Untersuchung der Anziehung der himm-

- lischen Körper unter einander, diese Körper als eben so viele einfache^ Punkte betrachten könne, wodurch allerdings die Untersuchung unge-

- mein erleichtert wird. Zwar wären diese Körper keine vollkommenen

, Lilkrow u. 4