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Zweiter Band.
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Israel!, Ourrosities ok I^teraturs.

die Griechen weit übertreffen. Diese Auslegung ist schon sonderbar ;genug, aber noch viel mehr ist es der Zusatz Bolingbrokeö, durch ?

welchen er diesen Satz auch von seiner Seite erhärten wollte: „In i

der That," sagt der Lord, „hat Livius und noch mehr Tacitusdie Historiker Griechenlands weit hinter sich gelassen," da doch Vir-gil schon gestorben war, als LiviuS seine Geschichte noch nicht an-gefangen hatte, und als Tacitus noch nicht geboren war. — Inder chronikmäßigen Kirchengeschichte eines englischen Mönchs aus demsechzehnten Jahrhundert findet man den italienischen Dichter Guarini >mit unter den kirchlichen Schriftstellern aufgezählt, weil er den knstor !kläo geschrieben hatte, welchen verliebten Roman unser Historiker 'für ein religiöses Erbauungsbuch gehalten hatte, wahrscheinlich ohne les gelesen oder auch nur gesehen zu haben. — Als die Fragmente ^des Petronius, des angenehmen und geistreichen erotischen Dichtersaus dem ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung, in dem Winkeleines alten Hauses entdeckt wurden, war alles entzückt über diesenherrlichen Fund, und die deutschen Philologen besonders konnten esnicht genug bewundern. Da las der berühmte Meibomius in Lübeckin dem Briese, den sein Freund aus Italien gefunden hatte, daßman in Bologna den ganzen PetroniuS aufgefunden habe. Sogleichließ Meibomiuü einspannen und fuhr nach Bologna. Daselbst an- 'gekommen, ging er unverweilt zu dem Bibliothekar Caponi, und :bat denselben, ihm den ganzen Petronius zu zeigen, den sie so -glücklich gewesen sind aufzufinden, und den zu sehen er diese weite iReise gemacht habe. Der Bibliothekar nahm keinen Anstand, und ;führte ihn in eine Kirche, wo er ihm unter einem Altar den gan-zen wohlerhaltenen Körper des h. Petronius zeigte. Meibomiuserröthete, biß sich in die Lippe, und fuhr wieder nach Lübeck zurück. — IDer französische Uebersetzer einer deutschen Seereise gab die Worte:das lecke Schiff wurde endlich am Schlepptau geführt, auf folgende >Art wieder: I-s nsvirs Isclrs stoit snlln oonäuit a Asptou. Er ver- 'stand das Wort „Leck" nicht, -und hielt Lleptou für eine Stadt joder einen nahen Hafen. — Eine andere Stelle: „Die Mahome-daner feiern diesen Unglückstag noch jetzt durch ein allgemeines Fasten," !übersetzte er: „1.68 Iurc8 iinmolsnt snoors g-prs86nt es jour - Is 'psr un jkune Zsnsrsl," sie opfern alljährlich an-diesem Tage einen 'jungen General. — Ein LtiirurZisn-ölsjor äs Is Zrsnäs grinsn, die !im Jahre 1812 nach Rußland gegangen, und nicht mehr zurückge- fkommen ist, sagt in seiner Beschreibung dieses Feldzuges, indem er "