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Zweiter Band.
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^osäsmis äe 8t. ke'torsbourx.

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Und wer ist diese Menge, wer sind diese ausgeregten Zeitge-nossen, die dem Erfinder vorhergehen, und ohne die vielleicht keineeinzige unserer großen wissenschaftlichen Entdeckungen gemacht wordenwäre? — In den Akademien wird man sie finden, und in ihnenallein, weil nur dort jene geistige Aufregung, jener gegenseitig spor-nende Ehrgeiz Statt hat, ohne den kein geistiger Aufschwung undüberhaupt nichts wahrhaft Großes entstehen kann.

So demüthigend diese Bemerkung für den Einzelnen erscheinenmag, der in der Gesammtentwicklung der menschlichen Erkenntnißohnmächtig ist und nichts vermag, so erhebend muß sie uns in Be-ziehung auf die ganze Menschheit erscheinen, da sie uns zeigt,daß diese Gesammtentwicklung ein eigenes, selbstständigeS Leben hat,das sich nach dem ihm inwohnenden Gesetze selbstthätig ausbildet, unddaS die einzelnen Individuen nur als dienende Organe des großenGanzen zu seinem höchsten Zwecke verwendet. WaS von diesen In-dividuen genugsam vorbereitet ist, daS tritt seiner endlichen Entwick-lung rasch entgegen, unbekümmert, welcher von den zu dem großenWerke gedrungenen Arbeitern die letzte Hand an dasselbe legt. Wervon ihnen zur rechten Stunde in die Schmelze tritt, wo daS edleMetall geschieden wird, der mag sich glücklich schätzen, wenn manseinem Dienst den Silberblick zuschreibt, und ihn nach seinem Namennennt. Die andern haben ihren Dank vorweggenommen, den allge-meinen Dank, den Tausende mit ihnen theilen. Sie haben auch, undmehr vielleicht als jener Glückliche, deS TageS Last und Hitze ge-tragen, aber sie haben keinen Theil an seinem Ruhm, und keineStelle in der Geschichte erhalten:

Vixere tortes nnts Sßümemnonri multi:

8ed vmnes illsolir^muliilsj urAentur,

lAiioli^us lvNAg nocto, ca^enk u»ke .»aoio. (ttorgt,)

Erfahren wir nicht alle, wenn wir die Geschichte der Menschheitim Geiste und in der Wahrheit lesen, daß nicht der Einzelne dieGestalt und den innern Gebalt der Wissenschaft bestimmt, sonderndaß in ihrer 'Entwicklung selbst eine Nothwendigkeit liegt, die derEinzelne weder aufhalten, noch beschleunigen kann, ja die selbst dieZusammenverschwörung deS ganzen Menschengeschlechtes nicht zu ändernim Stande seyn würde? — Und wie der äußere Glanz, den Schön-heit oder Reichtbum oder weit verbreitete Herrschaft gewährt, so ge-bührt auch der Kranz deS wissenschaftlichen RuhmS nickt immer dem,der ihn trägt, und überhaupt nicht dem Individuum, sondern eigent-