Quetclet, über den Menschen.
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warten, zugeführt werden. Diese Folgerung beruht aber auf demunbestrittenen Grundsätze, daß die Wirkungen im Verhältniß zu ihrenUrsachen stehen, und daß daher die Wirkungen dieselben bleiben, so-bald die Ursachen, welcher Art diese letzten auch seyn mögen, keineAenderungen erleiden. — In einer ähnlichen Untersuchung für seinVaterland, die Niederlande, findet der Vers. nahe dieselben Resultate,wie für Frankreich.
Seite 506 u. f. sucht der Verfasser die Verhältnisse der Ange-klagten in Beziehung auf ihre intellcctuelle Bildung zu bestimmen. Von28700 Angeklagten in Frankreich fanden sich 17500, die weder lesennoch schreiben konnten, 7700 die desselben nur unvollkommen kundigwaren, 2900 die gut lesen und schreiben konnten, und 600 höherGebildete. So fanden sich also unter 100 Angeklagten 61, die we-der lesen noch schreiben konnten, und genau dasselbe Verhältniß fandder Vers. auch in den Gefängnissen in Belgien. — Aus den Lomplesgkmkraux, die dem Könige der Belgier jährlich vorgelegt werden, istfolgende Tabelle für die Zahl der Angeklagten nach der Verschieden-heit der Stände entnommen.
Jahr 1829.
1830.
1831.
Arbeiter auf dem Felde in Weinbergen,
Wäldern rc. ....... . 2453
2246
2517
Arbeiter in Holz, Fellen, Eisen . . . 1932
1813
1985
Bäcker, Fleischer, Müller rc. . . . . 252
225
272
Hutmacher, Schneider, Tapezierer rc. . 327
309
300
Banquiers, Sensalen, Groß- und Klein-händler, Hausirer ...... 467
455
425
Lastträger, Seeleute, Fuhrleute . . . 289
310
327
Schenkwirthe, Dienstboten ..... 830
843
320
Künstler, Studierende, Advokaten, Notare,
Geistliche, Aerzte rc. ..... 447
374
391
Bettler, Schmuggler, öffentliche Dirnen 373
388
469
7373
6962
7006
Auch hier ist die geringe Abweichung der Zahlen jedes Jahressehr merkwürdig.
Besonders interessant aber sind die Tafeln, die der VerfasserS. 513 u. f. für die einzelnen Provinzen Frankreichs und Belgiens mit-theilt, woraus man deutlich sieht, wie Mangel an Bildung mit demHange zu Verbrechen Hand in Hand gehen. Eine Karte, S. 512,