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Gewölbes, Ia|t sich leicht die größte Hafenhöhe finden. Soll man mitPfeifen oder Schöpflöffeln bis auf den Boden das Glas ausschöpfen können,so muß man durch das Arbeitsloch wenigstens f des Durchmessers des Hafeir-Hodens übersehen können, alsdann kann eine Pfeife fg bis auf den Bodenreichen und Glas aufnehmen. Es sey nun z. B. der Durchmesser des Ofensin 30 gleiche Theile getheilt, so ist die Gewölbdicke gewöhnlich — 4 solcherTheile; die senkrechte Höhe ch des Arbeikslochs in dem Ofen sey —4; dieselbeauswendig fi = 5 solcher Theile; das Loch sey mwendig und auswendig um1 Theil ausgeschnitten, so wird in dem rechtwinklichren Dreyeck fik die5 i— ; die Seite ik = 2 seyn. Dieses Dreyeck fik ist dem Dreyeck kmgähnlich; in dem lehtern ist km bekannt; sie ist nämlich f der obern Hafenweite:
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da nun die Ofenweite — 30, so ist die Hafenweite — — = 1©, folglich km= — — und man hat die Proportion kl : 51 km : mg, ode
a i c
2 : ~ 1 = 16s, welches die größte Höhe ist, die ein Hafen
haben darf. Wäre der Durchmesser des Ofens — 8 Fuß, so betragen dies*16s Theile 53s Zoll. In diesem Falle müßte die Pfeife fg ohne den hölzernenHandgriff eine Länge haben, die — z’ (fi* + ik*) -J- ^ (km* -4- mg*)ist, also im vorliegenden Falle — Theile des Durchmessers, oder 6 Fuß1 Zoll beynahe. Nun kommt es aber noch 3 teils auf die Fabrikationsart au, wielange die Pfeifen seyn dürfen. Die Länge derselben aber steht mit der Schwereder Glasmassen, die damit bearbeitet werden sollen, im Verhältniß. Gewöhnlichhaben die Pfeifen zu kleiner Becherwaare eine Länge vou 3 — 3* Fuß; zuFensterscheiben und Tafelglas 4— 5 Fuß; zu Spiegelglas 6 — 8 Fuß. Stellennun fn. so, fg. die Pfeifenlängen zu Becher.-, Fenster- und Spiegelglasvor; so lassen sich leicht die zugehörigen Hafentiefen finden. Man hat nämlichkg : mg = ko: oqunbkg: mg = kn: np; setzt man NUN so — 3 Fuß,so — 4} Fuß und fg= 6 Fuß, so findet man pn — iKZoll, oq—qsZoll,und mg — 53 Zoll. Nach diesen Sätzen kann man nun in jedem vorkom-menden Falle die Höhe berechnen. Wenn man bey einerley körperlichem Inhaltdie Höhe vermehrt, so vermindert sich eben dadurch der Durchmesser, deswegenwerden die Häfen immer enger, je höher man sie macht. Darin liegt der Grund,warum man beo dem Spiegelmachen die oben angegebene Höhe nicht benutzt:denn da an den Pfeifen östexs ein Glasklumpen aufgenommen wird, der über18 bis 20 Zoll im Durchmesser hat, und dieser in dem Hafen beständig gedrehetwerden muß, so ist dazu ein beträchtlicher Raum nöthig; folglich muß derHafen weil seyn, und es werden 30 — 36 Zoll Weile zu den größten Spiegelnerfordert. Da es aber nicht räthlich ist, die Höhe und Weite zugleich zuvermehren, weil sonst die Glasmasse zu stark wird, und nicht mehr vollkommen