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Kohlen, den ersten Platz behaupten; die Stein- oder Erdkohlen und die Koaks, oderdie aus jenen gemachten Kohlen, der Torf und die Torfkohlen. Aber, um uns-mehr aufunfern Gegenstand einzuschränken, so sollen die hier entwickelten Grundsätze vorzüglichauf die verschiedenen Holzarten, und die'Sleinkohlen, als die zwey Hauptbrelunuaterialiender Glashütten, angewendet werden.
Diese Brennmaterialien unterscheiden sich voneinander sowohl durch die Zahl unddas Verhältniß ihrer Bestandtheile, als durch die stärkere oder schwächere Verbindungderselben untereinander. Hieraus folgt, daß ihre Zerlegung durch das Verbrennen,bei) verschiedenen Temperaturen, und mit mehr oder weniger Schnelligkeit vor sich gehen,auch verschiedene Mengen von Sauersioffgas erfordern müsse. Mithin darf der Luftzug,der das Verbrennen unterhält, nicht bey allen ohne Unterschied bey gleichem Gewichteqleich groß seyn. Wenn man gleiche Mengen von Brennmaterialien anwendet, so mußsich der Luftzug abändern. Seine Größe muß mit dem Gewicht und der Natur desBrennmaterials, und seine Geschwindigkeit mit der Zeit, welche dieses zu seiner Zerlegungnöthig hat, im Verhältniß stehen.
Es können Abmessungen eines Herdes, für eine Art der Brennmaterialien sehrvorrheilhaft seyn, die es für eine andere gar nicht sind. Dieser Unterschied ist bey Holz-und Steinkohlen sehr merklich. Er ist es sogar bey verschiedenen Holzarten so sehr, daßer die ganze Aufmerksamkeit des Künstlers verdient: daher kommt es, daß es nützlicherist, keine Holzarten von verschiedener Natur zugleich zu gebrauchen, wie zum BeyspielEichen- und Buchenholz, mit Pappel - oder harzigem Holz u. s. w.
Die Verbindung ihrer Bestandtheile, die zum Beyspiel in dem Eichenholz stark, indem Pappelholz aber schwach ist, verursacht, daß das letztere schon vollkommen brennt,während das erstere kaum anfängt sich zu zerlegen. Ein Theil des Eichenholzes, der nurerst in Rauch verwandelt ist, wird durch den Strom der Flamme fortgerissen, diese wirdtrübe, dunkel, rußig, färbt das Glas und die Glasmaterien, stellt die metallischenOxiden wieder her, führt selbst einen beträchtlichen Theil des zur Verwandlung des Holzesin Dunste nöthigen Wärmestoffs aus dem dadurch sich abkühlenden Ofen fort. DiesesBeyspiel zeigt hinlänglich, wieviel daran gelegen ist, jedeArtBrennmaterialien besonderszu halten, und jede Art zu Arbeiten, die ein lebhaftes und helles Feuer, eiue reine Flammeerfordern, allein und besonders zu verbrauchen, wie solches der Fall bey Schmelz- undCalciniröfen ist.
Das Holz enthält, außer den feuerbeständigen salzig-erdigen Substanzen, nochandere verdünstbare Theile, die nicht verbrennlich sind. Diese verschlucken, indem sieaufsteigen, einen Theil Wärmestoff, um fiüchtig zu werden. Um eben soviel vermindernsie also jenen, welcher frey gemacht würde, um die Hitze des Ofens zu unterhalten. DerStrom von Dünsten, der dadurch entstehet, macht eine Vergrößerung der Ausgänge derFlamme nöthig, damit sie entweichen können, nnd trägt also auf eine doppelte Art bey,die Hitze in dem Innern des OfenS zu zerstreuen. Es ist daher vorkheilhaft, sich imVoraus diese schädlichen Substanzen vom Halse zu schaffen.