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«Vänms, welche in der Saftzeit gefasst worden, behalten den Saft hartnäckig zurück;das daraus an.-'gehauene Brennholz erlangt erst nach langer Zeit.den zum Verbrennen„ötbigen Grad der Trockenheit. Es verschlimmert sich in sich selbst, es thut sichauf, und das ist allezeit ein Zeichen einer anfangenden Zerlegung. Mithin ist derWinter die beste Fällungszeit des Holzeö; das so gefällte und aufgehauene Holz muß denSommer hindurch in dem Holzschlage stehen bleiben, um daselbst den Rest des Safteszu verlieren, welcher bis dahin der Kälte und der Stärke der vegetabilischen Organewiderstanden hatte. Die noch übrig bleibende Feuchrigkeft muß man durch das Trocknenin einer Temperatur von 2; — 30 Graden wegzuschaffen suchen, welches in besondernOefen 'oder durch die Temperatur der Hülle, worin sich der Schmelzofen befindet, geschehenkann. Nur dann erst kann es mit Nutzen im Schmelzofen gebraucht werde». *
Da das Verbrennen nichts anders als eine wechselseitige Zersetzung des Sauerstoffeqases und des verbrennlichen Körpers ist ; so folgt, daß man die Wirkung des einen unddes andern sehr erleichtert, wenn man die Oberfläche vergrößert, damit eine desto größereBerübrung der Theile entstehe. Man erhält dieses, wenn man das Holz in desto kleinereStücke spaltet, je schneller die Verbrennung geschehen, je wirksamer das Feuer seyn soll.Diese Arbeit verdient, wenn sie gleich blos mechanisch ist, dennoch alle Aufmerksamkeit,nach der Verschiedenheit der Holzarten und der Arbeiten, wozu sie bestimmt sind. 2
Die Fortschritte der Wissenschaft der Pyrotechnik werden uns bald in Stand sehen,durch genaue Versuche zu erfahren, wie viel Sauerstoffgas eine gegebene Menge vonBrennmaterialien, von jeder Art, zerlegen kann. Alsdann wird der Künstler sehr leichtdie Abmessungen seiner Oefeu und Häfen, die Größe der Ein - und Ausgänge berechnenkönnen, je nachdem die Art des Brennmaterials, der Fabrikarion, und der Feuerkgrav,den er beabsichret, beschaffen ist. In Erwartung dieser Resultate, können wir nichts alsmehr oder weniger allgemeine Betrachtungen darlegen, die aber indessen doch sehr häufigangewendet werden können.
Wenn man die verschiedenen Arten von Halz blos nach ihrem Volumen, das ist,nach dem Raum, den sie einnehmen, betrachtet; so findet sich überhaupt, daß harte Hölzer,wie Buchen, Hainbuchen, Eichen * u. s. w., mehr Wärmestoff entwickeln, als dieweichen Hölzer, wie Pappeln, Weiden u. s. w. Man konnte hierdurch versucht werden,zu schließen, daß die erstem weit vortheilhafter als die letztern seyen, und dieser Schlußist bey gleichem Volumen ziemlich wahr, das will sagen: ein Klafter Buchenholz bringtmehr äaitze hervor, als ein Klafter Pappelholz. Sieht man aber auf das Verhak ßdes Gewichts verschiedener Holzarten, so kann jener Schluß sich abändern. In der Lhalwiegen ioo Klafter Buchenholz so viel wie 2:3 Klafter Pappelholz, das heißt,Buchenholz ist mehr als doppelt so schwer wie Pappelholz. Demöhngeachtet fehlt sehrviel, daß der Verbrauch des Pappelholzes doppelt so groß als jener des Buchenholzesseyn sollte, wenn man mit beyden einen gleichen Grad der Hitze in einem Glasofenhervorbringen wollte. Man braucht bey anhaltenden Arbeiten, ohnaefähr 3 KläfferPappelholz, um eben soviel als mit 2 Klaftern Buchenholz zu bewirke». Es scheint, daßbey gleichem Gewichte diejenigen Körper, welche nach dem Verbrennen die wenigste»