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Bedienet man sich also eines solchen Ofens, so muß der Hafen in der Mitte aufeinem Untersah bis zur Mitte der Achse erhöhet, ausgestellt werden, wenn ,nan andersdie höchste Temperatur benutzen will.
'Alle Lalciniröfeii, und die meisten Reverberiröfen zum Einschmelzen der Metalle,nähern sich dieser Figur mehr oder weniger; und man siehet aus dem Vorhergehenden,daß die auf der Grundfläche des Gewölbes liegende, zu calcinirende oder zu schmelzendeMaterie, niemals die höchste Temperatur des Ofens empfindet. 1
Soviel endlich die Temperaturgrade, in der ganzen und halben Kugel betrifft, soverhalten sie sich beynahe, wie die oben angegebenen Zahlen. z
1 Was ich in dem Vorhergehenden von den kugelförmigen Ocfcn gesagt habe, das gilt auch von den
halbkugelförmigen Oefcn. Nur ist hier auch zu bemerken, daß Loiifcl hier nicht auf dieWirkung der strahlenden Punkte, die in der Kreisfläche liegen, welche der Halbkugel zur Grund,fläche dienen, Rücksicht nimmt, ob diese gleich die angegebenen Zahlen in etwas abändern.
2 So müßten sich ;• B. die Temperaturen, auf dem halben Halbmesser der ganzen Kugel, zu
jener, auf dem halbe» Halbmesser der Halbkugel, wie lös: 142. verhalten u. s. w.
§ ; 6 .
Man hat nicht ohne Beweggrund die Gesetze der Fortpflanzung des Wärmestoffs aufdie Kugel angewendet. Dieser Figur sind mehrere Eigenschaften eigen, weswegen mansie bey vielen Einrichtungen anwendet. Außer der Leichtigkeit die Gewölbsteine zuverfertigen, und der Festigkeit des Werks, welches sich nicht so leicht durch Erschütterungoder Schwinden des Thons ändert, bietet die kugelförmige Figur auch noch bey gleichemkörperlichen Inhalt, die kleinstmöglichste Oberfläche der Wirkung der Flamme und derDämpfe der Schmelzmittel dar, die sich beständig bestreben, das Gewölbe durch Ver,glasung zu verderben. Durch sie kann man eine bestimmte Menge Flamme, in der kleinstenEntfernung von ein oder mehreren zu erwärmenden Punkten versammle», und ihnen folglich,unter übrigens gleichen Umständen, die höchste Intensität der Temperatur verschaffen. 1
x Durch das, wasLonscl hier selbst angiebt und eingcstehet, wird das, was ich oben in der
' zu §. 5 ,. über die am besten hitzrnden Oefen gesagt habe, bestätiget.
Zusatz. Es ist nun noch übrig, den Beweis der obigen drey Sätze zu geben. DerBürger Loysel hat solches in einer Note durch eine ziemlich verwickelte analytischeRechnung gethan; die wahrscheinlich, so wie sie da liegt, den meisten Lesernunverständlich seyn wird.
Man setzt dieselbe deswegen ausführlich hierher, so daß ein jeder, der nur dieersten Elemente der reinen Mathematik inne hat, dieselbe wird verstehen können.
l. Wir wollen annehmen, daß sich die Grade der Temperatur wie die Dichtigkeitder Warmestrahlen verhalten. Dieses vorausgesetzt, so seyen
Erste Aufgabe.
AB und ÄD, zwey senkrecht aufeinander stehende gerade Linien, durch dieUmwälzung von AD um die Achse AB entstehe ein hitzender Kreis, in B befinde sich
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