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Größe zuaehörige Stärke muß entscheiden, in wie weit sie brauchbar ist. Diese-aber erfordert noch einige Erläuterungen.
Bey einigen Fabrikationsarten, arbeitet jeder Arbeiter seinen Haken allein;und da ein Arbeiter schwerlich länger als 8 Stunden in einem fort arbeitenkann, so muß der Hafen klein seyn, und nicht mehr Glas enthalten als indieser Zeit verarbeitet werden kann. Um jedoch in der bestimmten Zeit so vielGlaswaaren wie möglich ;n erhalten, thut man so viel Häfen in den Ofen, wiethunlich ist, gewöhnlich io— 12 Stück. Da die Häfen klein sind, so kannauch der Ofen klein seyn; er bedarf also keiner starken Wiederlagen: daübrigens jeder Hafen auch sein Arbeitsloch in dem Ofen haben muß, so istnöthig, solche in dem ganzen Gewölbe rundherum anzubringen. Es ist alsoin diesem Falle möglich, ja sogar nützlich, den Ofen rund zu bauen. Dochhaben sie das Nachtheilige, daß die Herde nicht vortheilhaft angebrachtwerden können, wie man unten deutlicher sehen wird, daß man nicht wohlNebanöftn daran hängen kann, und daß man folglich nicht das Ofenfeuer zuHeitzung derselben benutzen kann, welches alles sich ganz anders bey vierecktenOeftn verhält.
Bey andern Fabrikationsarten arbeiten mehrere Arbeiter aus einem Hafen:diese müssen daher weit größer seyn, und da die Größe eines Ofens ein gewissesMaaß nicht überschreiten darf, so muß man weniger Häfen in den Ofen setzen.Der Ofen erhält hierbei) sein größtes Maaß, er muß starke Widerlagen oderPfeiler haben, welche den Platz, wo man Arbeitslöcher anbringen könnte,hiuwegnehmen, folglich können die Häfen nicht mehr in einen runden Raumgestellt werden, und es bleibt keine andere vortheilhafte Figur übrig als dieVierecke, wo denn die Häfen auf zwey gegeneinander überstehenden Seitenstehen, in den beyden übrigen Seiten aber die Schürlöcher und Herde angebrachtsind, durch welche auch die Häfen eingebracht werden. Um jedoch der rundenForm so nahe wie möglich zu kommen, so läßt man die Winkel so zusammenlausen, daß sie in dem Horizontaldurchschiiitt Quadranten bilden, die ihrenMittelpunkt in dem Mittelpunkte des zunächstehenden Hafens haben.
Zu 4. In Ansehung der Materien zu dem Ofeubane, welche den Wärmestoff amwenigsten dnrchlassen, hat man keine große Wahl; glücklicherweise besitzt diekeEigenschaft der Thon, als die beynahe allein hierzu schickliche Materie, ineinem vorzüglichen Grade, weniger aber der an einigen Orten zu kleinen Oeftngebräuchliche Sandstein. Auch wenn die aus Thon gemachten Steine vorherhart gebrannt werden, so leiten sie den Wärmestoff weit leichter ab, als wennder Ofen aus weichem Stein gebauet wird.
Zu 6. Die Zerlegung des Brennmaterials muß so geschwind wie möglich vor sichgehen. Nur unter dieser.Bedingung wird der stärkste FeuerSgrad erreichr.Da aber diese Zerlegung von der Menge des gegenwärtigen Sauerstoffgafts
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