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diese geben die unterste Kante der Bänke. Man bereitet nun einen Mörtel vonin Wasser aufgelößren frischen Ofensteinen, denen man noch ein Sechstheilgebrannte Erde beymischt, damit er etwas magerer werde, und nicht zu sehrschwinde. Dieser Mörtel muß ein so dünner Brey seyn, daß er sich mit einemTüncherpinsel aufstreichen läßt, und dieses muß allemal so dünne geschehen, daß dieFlächen der Steine nur eben naß davon werden. Man führet nun mit frischen Ofenrsteinen die Umfassungsmauern hh H bis auf die Höhe der obern Fläche des Funda- „mentsteins auf. Hat man aber von einem alten Ofen noch Steine, die ziemlich ganzsind, so thut man besser, wenn man diesen untern Theil der Umfassungsmauern, mitsolchen Steinen, und einem etwas steifern Mörtel macht, so trocknet es geschwinderaus und wird fester. Die Zwischenräume zwischen dem Fundamentstein und denUmfassungsmauern schlägt man mit alten Ofensteinstücken bis auf 2 Zoll vonder Oberfläche des Fundamentsteins aus, und nun ist die Sohle de? Ofens fertig.Jetzo führt man vorerst nur eine der Wände, welche die Schürlöcher enthalten,bis zur Höhe der Bänke auf, seht aber die Steine etwa Zoll weit zurück,damit die Bank etwas in die Seitenwand tritt, und hier keine schädliche Ablösungentstehe. Ist dieses gemacht, so werden mm gleich die Bänke eingesetzt. Dadie Batiksteine alle seitwärts scharf angetrieben werden müssen, so kommt manbey dieser VerfahrungSarl weit besser zurecht, als wenn man die Umfassmzgsmauererst rund herum aufgeführt hätte, wo man bey dem Schluß nicht wohl beykommen,auch die genaue Verbindung der Bank mit den Seitenwänden nicht gut besorgenkann. Man schlägt zuerst den noch 2 Zoll leeren Raum neben dem Fundament-stein mit Ofensteinen N°. a aus, und macht nun soviel Lagen darauf, bis maudie Höhe von 8 Zoll erreicht hat. Hier so wie überhaupt überall bemerke man,daß man die Steine nie scharf an die Linien, welche zum Wegweiser dienen,ansehen,, sondern allzeit einen guten Zoll darüber gehen lassen müsse; denn dieSteine verbinden sich nie genau an ihre äusseren Kanten, auch treibt das nach?folgende Bläuelu, den Thon noch stark zurück, rmd eS muß auch noch etwaszum Wegschneiden übrig bleiben, wenn man die verlangte Figur genau und ebenhaben will. Nun werden die Banksteine nach der Reihe eingesetzt, mit Mörtelüberstrichen, und seitwärts mit dem Bläuel scharf angetrieben. Man fährthiermit fort, bis beyde Bänke fertig sind. Nun werden gleich alle noch freyeSeiten derselben stark gebläuelt, bis alles eben ist, und man keine Fugen mehrbemerkt. Ist dieses alles geschehen, so werden nun die Umfassungswände, biszur Höhe der Bänke, rund herum, aufgeführt; wobey man hier, so wie in derFolge, allzeit daraufsehen muß, daß die Steine so eingesetzt werden, daß niemalsFuge auf Fuge kommt. Wenn die Steine in einer Lage, so wie bey 1. Fig. 41.gelegt sind, so wird die folgende Reihe wie bey 2. gelegt. Nun ists nöthig eineneue Anlage zu machen; zu dem Ende legt man zwey Lattenstücke 1 !. auf dieBänke, bringt vermittelst eines Senkels die Normallinie ab herauf, und trägtzu beyde» Seiten den halben Abstand der obern Kante der Bänke auf; durchdie gefundenen Punkte ziehet man Linien auf die Bank, und mit diesen parallel