zwey andere in dem Abstand der obern Breite der Bänke. Da diese Bnite hier28 Zoll beträgt, die Banksteine aber oben 30 Zoll breit sind, so treten sie nm2 Zoll in die Brustwand, und es kann keine Abli^ung daselbst erfolgen. Ebenso bringt man durch zwey Senkel die andere Normallinie de anf die Bank,trägt zu beyden Seiten die halbe innere Weite des Ofens, und ziehet Linien dnrchdiese Punkte auf die Bank, so ergeben sich die Schurlöcherwände des Ofens.Mau sehr in jedes der Schurlöcher zwey ha'.bzirkelförmige Böge», über welchedas Gewölbe derselbe» geführet wird, und nachdem die Widerlagen gehörignach der Setzwaage geebnet, und der Anfang des Gewölbes dnrch eine Linie.. bemerkt ist, fo werden die Schurlöchergewölbesteine eingesetzt, und das Gewölbefestgeschlosseu. Nun kann man mit weiterer Aufführung der Seitenwände desOfenS fortfahren. Da aber die Ecken von nun an, wegen mehrerer Dauer-haftigkeit, rund gezogen werden müssen, diese Rundung aber im Horizontal-durchschnitl eine» Ouadrante» bildet; so trage man aus jeder Ecke, zu beydenSeiten, den Halbmesser des Quadranten, suche seinen Mittelpunkt n, undzeichne den Bogen auf die Bank. Man hat nicht nöthig, die Steine gleich nachdieser Rundung zu schneiden. Besser ist es, man legt die Steine in den Eckenso, daß eine gute Verbindung entstehet, läßt sie wohl über den gezeichnetenBogen übergehen, und schneidet dann, wann die Wand bis an die Arbeitslöcheraufgeführt ist, das Ueberflüssige hinweg, wobey man sich eines kleinen Lehr-bogenS bedienen kann. Smd die Seitenwände bis zur Höhe der Arbeitslöcheraufgeführt, so muß übermal eine neue Anlage gemacht werden. Man bringtalso durch Senkel die Normallinie ab. de auf die Oberfläche der Seitenwände,sticht zu beyden Seiten die halbe Weite des OfenS ab, und ziehet Linien, soerhält man rund herum den Anfang des Gewölbes. Ist dieses geschehen, sowerden die Lehrbögen des Gewölbes eingesetzt; diese aber erfordern eine besondereBeschreibung, wenn man anders ein reguläres Gewölbe haben will. Siebestehen aus einem ganzen, und sechs halbe» Bögen, die so aufgestellt werden,daß der ganze Bogen über die Normallinie ab», die beyden ihm zusammengenom-men gleiche Bögen, über die Normallinie de; die übrigen vier halbe Bögenaber, über die Diaaonallinie des Ofens zu stehen kommen. Der ganze Bogenhar die Gestalt wie Fig. 34; das Ende der Larce, wo ein Nagel eingeschlagenist, ist der Mittelpunkt des großen Bogens des Ovals, d. d. aber die Mittel-punkte der kleinen Bögen, wo ebenfalls Stifte eingeschlagen sind. Fig. 35. isteine Hälfte des zugehörigen Normalbogens über der Linie de. Die Theile ddwerden in eine bey cc. angebrachte Nuthe eingeschoben, und so erhält man zweygleiche Bögen, die sich in der Achse des Ofens kreuzen. Die Diagonalbögenkönnen nicht so, wie die Normalbögen, gezeichnet werden. Man verfährt folgen-dermaßen: Erst wird von dem Tischler ein Bogen, wie Fig. 35. gemacht, dessenGrundlinie etwas länger als die halbe Diagonale cd Fig. 36. des Ofens ist»Nun theile man die halbe Normallinie ob des Ofens, oder welches einerley ist,die halbe Latte ca Fig. 34, welche die Grundlinie des ganzen Normalbogens
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