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1 (1802) Versuch einer ausführlichen Anleitung zur Glasmacherkunst
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155
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stück hinweg, welches vorne lag; der Arbeiter läßt den Hafen langsamniedergehen, so ist seine Mündung ein wenig gegen das Osenmundlochgeneigt. Vor den Hafen schüttet man eine Hand hoch glühende Kohlen,damit er weich liege, wenn er auf die Seite gelegt ist.

b. N°. 7. wird in die Haken am Ofen gelegt, mitten darauf legt ein Arbeiter

N°. 2 .; zu beyden Seiten fassen zwey Arbeiter mit N°. 3. den obern Randdes Hafens, ziehen nach sich; zugleich aber fährt der erste Arbeiter mitN°, 2. in den Hafen, lehnt ihn wider seine obere Seitenwand, nicht weitvom Rande, und verhindert, daß der Hafen durch das Ziehen der andernArbeiter nicht umfalle, sondern sich sanft auf die Kohlen lege. Nun stehetdie Mündung des Hafens aus dem Ofenmundloch heraus. N°. 7. wirdhinweggethan.

c. Die Gabel des Wagens N°. 1. geht in den Hafen bis auf den Bode»; der

Hebel wird niedergedrückt, und der Hafen hängt frey auf der Gabel. DerWagen geht etwas zurück, damit der Hafen ganz aus dem Ofen komme,Der Wagen geht nach dem geöffneten Schürloch zu, und der Hafen passtrtganz frey, ohne anzustoßen, durch dasselbe, und wird zwischen die Bänke,in die Grube, aus untergelegtes Grobholz gelegt, damit er hohl liege.

cl. Der Wagen geht etwas zurück, damit die Gabel aus dem Hafen komme;diese geht nun unter den untenliegenden Rand des Hafens, der Hebel wirdniedergedrückt, und der Hafen kommt aufrecht zu stehen. Damit er nichtumfalle, so greifen drey Arbeiter mit den Haken N°. 3. und 4. oder s., einermit letzten» Eisen durch das Arbeitsloch, vor welches die Häfen zu stehenkommen sollen, der andere durch das entgegengesetzte ArbeitSloch, undder dritte durch das entgegengesetzte Schürloch, oben in den Hafen, undhalten ihn fest.

e. Die Wagengabel geht ganz unter den Boden des Hafens, der Wagenhebelwird niedergedrückt, und der Hafen steht frey auf der Gabel in der Höheder Bänke, wird aber immer noch oben mit den Haken gehalten. DieGabel geht etwas seitwärts nach dem Orte zu, wo der Hafen stehen soll,und der Rand seines Bodens kommt auf die Bank zu stehen. Nun hältihn nur oben der große Haken N°. 4. oder 5. durch das dem Hafen zuge-hörige Arbeitsloch.

k. Nun ist die Operation etwas verschieden, wenn der Hafen einen oder keinenumgebogenen Raub hat. Im ersten Falle greift das Eisen N°. 5. unterdiesen Rand, und da es im Arbeitsloche liegt, so wirkt es hebelartig, hebtalso den Hafen an der dem Loche zugekehrten Seite etwas in die Höhe, zugleicher Zeit faßt die Wagengabel den Boden mehr nach aussen zu, hebtund schiebt ihn seitwärts auf die Bank; dieses wird mehrmals wiederholt,bis der Hafen recht siehet. Im zweyten Falle aber ist alles umständlicher-

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