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1 (1802) Versuch einer ausführlichen Anleitung zur Glasmacherkunst
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Glas abgehen; und so wie es des Hüttenmeisters seine Hauptsorge seyn muß,daß er so viel möglich nie eine leereSkelle in seinem Ofen hat, so ist er bey dieserArt von Aufwärmeöfen in Stand gefetzt, seine Wicht zu thun, ohne besondernHolzaufwand zu veranlassen. Die oben gegebenen Grundrisse des Schmelzofenszeigen die Einrichtung dieser Oefen deutlich, und bey dem Aufriß Fig. 43. istein Durchschnitt gezeichnet. Erstere sind oben schon erkläret. In lehtern ist

n. der gewölbte Raum unter dem Ofen, in welchen die Kohlen und Asche aus

d. dem Aschenfall gezogen werden;

c. die Rosteisen;

d. der Herd;

e. das Lünette mit seinem Schieber f;

g. Fig. 71. die in die Mündung des Ofens eingesetzte Verwand von Backstein?stücken und Lehm; man giebt ihr 9 Oeffnungen, jede 4 Zoll ins Quadrat,nämlich 3 unten, 3 in der Mitte, und 3 oben; hhh. diese sind die Flammen?ausgangs, und nachdem man die untern, mittlern, oder obern öffnet, kannman dem Hafen, wie es nöthig ist, unten, in der Mitte, oder oben vor?züglich Feuer geben. Gegen das Ende des Brennens werden sie alle geöffnet,ja sogar der obere Theil der Verwand ganz aufgebrochen, damit die Hitze stärkerwerde;

i. ein Hafen, wie er auf den Unterlagen stehet.

Frey st eh ende Aufwärmeöfen.

Ihre innere Form kann rund, auch viereckt seyn; letztere werden vorzüglichda gebraucht, wo vieleKühlhäfen erforderlich sind, welche man dann zugleich mitden Glashäfen brennt, denn sie haben mehr Raum als die runden.

Ich habe, um den Platz zu benutzen, in dem Grundriß des hölzernen Hütten?gebaudes Fig. 31. einen Grundriß von einem runden Ofen gegeben, wo a) dieMündung des Ofens, b) das Loch, durch welches die Flamme von unten heraufschlägt; die punktirten Linien deuten den unten liegenden Feuerkanal an.

Fig. 71. Taf. 8- ist der Durchschnitt nach der Länge.

a. Der gewölbte Kanal, in welchen da§ Feuer gemacht wird, durchd. schlägt die Flamme in den Ofen,c. ist die Mündung desselben.

Man siehet leicht, daß dieser Ofen ein Holzfresser ist; der untere Theil a,wo das stärkste Feuer ist, wird ohne allen Ruhen erhitzet, und die weite Entfer?nung des zu hihenden Raums von dem Herde, erfordert desto mehr Brennmaterial.Vorzüglich aber hat der Haftn nur auf einer Seite starke Hitze, wird also ungleich