gebrannt, und sein Ruin ist sehr oft die Folge. Man sucht dem abzuhelfen,daß man durch die Verwand klein Holz einwirft, daß also auch von dieser Seceder Hafen Feuer bekommt: allein das kostet übermal mehr Holz. Einigermaßmkann man helfen und zugleich auch die Hihe im Kanal benuhen, wenn man ?itseinen beyden Seiten kleine Kanäle, deren Eingänge man bey ddd Fig. 71,die Ausgänge bey in..m in dem Grundriß Fig. zi. siehet. In diesenFalle aber muß dieOeffnung b. Fig. 31. kleiner seyn, sonst raubt sie den übrig«»die Flamme, welche ohnehin nur mit Schwierigkeit gleichförmig gemacht werdmkann, es sey denn, daß man kein Holz sparet.
Die Einrichtung der viereckten Oefen dieser Art ist, bis auf die Figur, nnichts von dem beschriebenen unterschieden.
Es giebt Fälle, wo mau einen, zwey oder drey der Nebenöfen des Schmelz-ofens zu andern Zwecken braucht, und also nicht Aufwärmeöfen genug habmkann. Für diesen Fall sorge ich dadurch, daß ich zwey Schmelzöfen in eimrHurte verlange, wo denn die Nebenöfen des einen den andern unlerstühen.
2. Von Materieöfen.
Diese müssen jederzeit den Schmelzöfen angehängt werden, theils um nder Nähe zu seyn, theils damit sie keine besondere Feuerung erfordern.
Man weiß aus dem Obigen, wie nüßlich es ist, die Glasmaterie warm ndie Hafen zu bringen; hierzu dienen diese Oefen. Entweder will man feiteGlasmaterie darin aufbehalten, oder bey gewissen Fabrikationen von ordinärenGlas, alte Glasstücker abwärmen; im letzter» Fall kann diebünetteöffnung in dmOfen geben, im ersten Fall aber darf dieses nicht seyn: die Flamme führt Rauch,Ruß, Dünste mit sich, welche sich mit der Glasmaterie vereinigen, und eneschlechte Farbe des Glases verursachen. Man läßt also das Lünene entwederganz hinweg und begnügt sich mit der Wärme, die das Gemäuer von denSchmelzofen erhält, oder welches besser ist, man legt in den Ofen i Fuß hochüber seinen Boden eine eiserne Platte, und i§, höher eine zweyte, welche darFlächcnraum des Ofens ausfüllen, und in den Seitenwäiiden eingemauert sin);dann wird das Lünette so gerichtet, oder vielmehr so geleitet, daß es unter urdüber der Platte hm, in einen, seitwärts neben der Ofenmündung in der Marerangebrachten Schornstein streicht. Man fürchte sich nicht für dem Eisen, drSwenige was unter die Komposition kommen kann, ist gegen das Ganze eine v;r-fchwindende Kleinigkeit.
Uebrigens sind diese Oefen von den angehängten Aufwärmeöfen in nichtsunterschieden, außer daß sie nicht so hoch sind; 2 — Fuß ist hinreichend.
Es bedarf also hier keiner Zeichnung.