Oeffmmg e. erwartet dann, was daraus werden wird. Ich weiß zwar verschivVene Einrichtungen, die besser seyn sollen, ich bin aber nicht überzeugt, schweig:lieber, und hebe den Platz zu etwas Besserem auf. Es versteht sich, daß duKanäle ä. d.d. wegbleiben müssen.
4- Von K a l c i n i r ö f e n.
Diese werden gebraucht, um die Glasmaterie von den noch darin befind:liehen verbrennlichen Stoffen durch das Feuer zu reinigen; bisweilen auch unGlasabfälle, die in großen Stücken sind, zu erhitzen, und durch Ablöschen inkalten Wasser, in kleine Stücke zerfallen zu lassen.
Der bey ihnen erforderliche Grad der Hitze ist der, wobey die Glasmaterieranfangen eine chemische Verbindung einzugehen, und dieses findet nach Umständen,welche die lokale Erfahrung lehren muß, bey verschiedenen Graden des Hellrochglühens bis an die Grenze des Weißglühens, Statt. Uebrigens muß bey dergeringsten Graden angefangen, und bey den stärkstnölhigen geendet werdetkönnen. Man erlangt dieses leicht durch Regierung des Feuers, wenn sonfalles in Ordnung ist.
Ihre Flächengröße richtet sich nach der Menge der auf einmal zu bearbertenden Materie; gewöhnlich ist ein Ofen zu einem Schmelzofen hinreichendMan findet die Flächengröße, wenn man die Menge Materie, welche auf einmalkalcinirt werden soll, in einem Maaß, dessen kubischer Inhalt bekannt ist, mißt.dieses durch 4 — ; Zoll, als der Höhe, welche die Materie anfänglich im Ofe»haben muß, dividirt, um die gesuchte Fläche zu erhalten, welche man den»etwas größer nimmt, um auf alle Fälle sicher zu seyn; denn der Grad der Rein-heit der Materie bestimmt ebenfalls, ob man mehr oder weniger in Arbeit nehme»soll. Ihre Höhe soll die möglich niedrigste seyn, denn es wirkt die Hitze de:innern Fläche des Ofens, vereinigt mit der zuströhmenden Flamme, und sie wir»desto stärker (bey gleichem Holzverbrand), je mehr die Flamme zusammen gehalte»wird, je näher diese Flächen einander liegen, je niedriger der Ofen ist. Es iialso blos das Gesetz der Festigkeit, welches hier den Leitfaden giebt.
Man fährt nach der Erfahrung sehr gut, wenn man zwischen \ und £ derBreite des Gewölbes zur Höhe nimmt, und die Stärke der Widerlagen darnayrichtet, welches am besten durch Streben geschiehet, damit sie nicht zu dickwerten, wenn die Oefen nämlich frey stehen, und nicht an anderes Gemamrangelehnet sind.
Die Figur der Oefen ist mancherley; bisweilen sind sie ein längliches Viereck.Es kommt bey der Potaschsicdereyeilirichtung noch einmal hiervon etwas vor; ichverweise, um Wiederholung zu vermeiden, für jeho dahin..