Fundamentrisse, welche die Abzüchte enthalten, weggelassen, weil man sich leicheine davon, nach dem was oben bey den Schmelzöfen gesagt worden ist,machen kann. Uebrigens bemerke ich hier ein für allemal, daß diese, so wie allefolgende Oefen Abzüchte haben'müssen; es ist hierbey aber genug, wenn nur diegroßen Abzüchte angelegt werden, die darüber liegenden kleinern können weg-bleiben.
Fig., 75. Tafel 9. Ist der Grundriß des Ofens in der Höhe des Kalcinirherdes.
a. Der Kalcinirherd.
b. Der Feuerherd.
c. Das Mundloch des Kalcinirherdes.
d. Das Mundloch des Feuerherdes, welches auf der entgegeirgefehten Seite
angebracht werden muß, damit keine Unreinigkeit vor dem Ofen entstehet.
c e. Eine Einfassung von eisernen Platten, um die aus dem Ofen gezogenenMaterien aufzunehmen.
Fig. 77. Ist die vordere Ansicht des Ofens,
b. Das Mundloch des Ofens.
cc, Eiserne Haken, in welche eine Stange queerüber gelegt wird, um den großenund schweren Frittkrücken, zum Ruhepunkt zu dienen. Diese lehte Stangehat auch noch verschiedene eiserne Zapfen, gegen welche sich die Krückebey einer seitwartsen Bewegung, stammen kann.
d. Der Mantel des Schornsteins, der wöchentlich gereiniget werden muß.
Fig. 76. Ist ein Durchschnitt nach der Breite.
a. Der Aschenfall.
b. Die Rosteisen. Diese sind von Gußeisen 6 Zoll hoch, 3 Zoll breit, und
28 Zoll lang.
c. Der Feuerherd; er liegt deswegen etwas tief, damit keine Kohlen in die Malene
springen können.
d. Der Kalcinirherd.
e. Eine kleine Brustmauer, damit keine Materie in das Feuer falle.'
k. Der Raum über dem Ofen, zum Sandlrocknen sehr dienlich, da er ziemlichwarm ist.
Nun hat man auch noch doppelte Kalciniröfen, denen Allut große Vorzügeeinräumet. Wer die Struktur eines einfachen Ofens kennt, dem ist es leicht,sich eine Idee von einem doppelten zu machen. Man stelle sich in Fig. 75. an derrechten Seile des Feuerherdes eben einen solchen Kalcinirherd wie a angelegt.