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1 (1802) Versuch einer ausführlichen Anleitung zur Glasmacherkunst
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..Der Zuwachs von Gewicht, welchen man hier bemerkt, muß dem noch zurück-gebliebenen Wasser beygemessen werden.»

«Das andere Ueberbleibsel, oder die geschwefelte Kreide enthielt in 100 Theilen1,50 Kohlen.

12,00 Schwefel.

86,00 Kreide.

99,50 Summe.

Diese Erscheinungen und das Resultat der ganzen Arbeit zeiget,, daß bey einerTemperatur, die hoch genug ist, da- Schmelzen des Gemenges an freyer Luft zu bewir-ken, und die Bestandtheile jeder Dubstan; in Stand zu sehen, ihre gegenseitige Ver-wandtschaft zu äußern, daß, sage ich, bey einer solchen Temperatur die Säure derschwefelsauren Sode geneigt wird, sich durch die Kohle zu zerlegen. Der Schwefelgehet theils an die Kalkerde über, theils verändert er sich durch das Verbrennen in schwerselige Säure, und zerstreuet sich, während die Kohlensäure, die theils von der Kreide,theils aber auch von der Verbindung des Kohlenstoffs mit dem Sauerstoff der Schweset-säure herkommt, mit der Sode sich vereiniget, und die kohlensaure Sode bildet, welcheman durch die Auslaugung erhält.

c. Zweyte Verfahrungsart von dem Bürger Malherbe.

„Diese Verfahrungsart ist die nämliche, welche der B. Malherbe imIahr 1777der Regierung vorlegte. Man nehme (sagt er) so viel schwefelsaure Sode, aledman will;man sehe Kohlenpulver, und f Eisen, oder altes Eisen, es ist gleichviel, hinzu.Wenn man die Materie schmelzet und ausgießet, so wird sie nach dem Erkalten harr,zerfallt aber bald ander Luft. Die Lauge davon wird grünlich, welches entweder vonem wenig Eisen, oder von der Kohle, wel'be das kaustische Alkali in Auflösung erhält,herrührt; man lasse aber die Auflösung abdampfen, krystallisire das erhaltene Salz, oder,was besser ist, mait dampfe es bis zur Trockniß ab; man kalcinire es, bis es fast weißglühet, und man wird ein Mineralalkali erhalten, welches alle erforderliche Eigen-schaften hat.»

Diese Verfahrungsart wurde schon seit langer Zeit mit gutem Erfolg zu Iavelle vondem Bürger Alban im Großen ausgeübt; er eilte ebenfalls, dieselbe dem HeilsauSschußvorzulegen, und die von diesem geschickten Künstler angewendeten Handgriffe verdieneneine besondere Aufmerksamkeit, wenn man mit Gewißheit arbeiten will.

Hier ist der Bericht, welchen die Kommiffarien abgestauet haben, unter deren Augender B. Alban das ganze Verfahren wiederholte.

«Es wurden abgewogen: schwefelsaure kalcinirte Sode — — 200 Ifc.

, pulverisirte Kohlen — — — — 40 —

Abschnitte von weißem, und schwarzem Blech re. 65 —glühende Kohlen (charbons en etat de braise) 22 —(wahrscheinlich sogenannte Löschkohlen),

Summe 327 fö.E r