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„Man that in einen Reverberirofen, der einige Stunden vorher angeheizt war,das Gemenge von schwefelsaurer @ole und der 40 ib. Kohlen; der Ofen wurde zuge-macht; eine Stunde nachher wurde die Materie umgerührt, und als das Gemenge gutgeschmolzen war, brachte man 40 tb. Blechabschnitte und altes schwarzes Blech u, denOfen, denn alle Arten von Essen sind gut zu diesem Gebrauch; man zieht nur die Abschnittevon Weißblech deswegen vor, weil es wegen seiner Dünne und daher rührenden größernOberfläche leichter angegriffen und aufgelöset wird. Das Ganze wurde zn verschiedenenmalen umgekrückt, und in der Zwischenzeit der Ofen sorgfältig zugehalten; die anfangsgeschmolzene und flüßige Materie nahm nun mehr Konsistenz an. Sie kocht, blähet sichauf und schäumt; das Eisen war bald aufgelöset, man setzte hierauf 16 ib. Löschkohlenhi„«,, krückie fleißig um, und bald sahe man eben die Flammenstrahlen von dem schwefelrHalligen Wasserstoffgas (Schwefelleberluft), welche man bey dem Versuch zu Franciadebemerkt hatte. Als man glaubte, daß alles Eisen aufgelöset sey, wurden die übrigen25 ib. und 6 tb. Löschkohlen eingetragen; es wurde noch oft und sorgfältig umgekrückt,und das Gemenge fuhr fort, noch häufige Flammenstrahlen von dem schwefelhaltigenWasserstoffgas zu zeigen. -
„Als endlich die Materie vollkommen geschmolzen war, und die Flammenstrahlen sichseltener zeigten, wurde das Gemenge aus dem Ofen gezogen; man ließ es auf den Bodenzwischen eiserne Platten laufen, die so angebracht waren, daß das Spritzen diesergeschmolzenen und entzündeten Masse die Arbeiter nicht verletzen konnte. Diese rohe Sodesahe nach dem Erkalten schwarzbraun aus: sie bekommt bald einen gelbe» Beschlag. DieBerührung der Luft macht sie noch schwärzer; ihr Geschmack ist ätzend; anf dem Bruchezeigt sie eine ebene, gestreifte, glänzende, fast metallisch aussehende Oberfläche. Siezerfällt bald mit Entbindung des Wärmestofs (mit Hitze) an der Luft. Sie wog, wiesie aus dem Ofen kam, 215 ib. Es war also ein Abgang von 234 tb. (soll wohlheiße,, , 12 tb.) vorhanden. Die Arbeit dauerte im Ganzen drey Stunden . . . ; ib.dieser Sode wurden 20 Tage lang der Einwirkung der Luft ausgesetzt, sie zerfiel undwurde in Staub verwandelt; und i» diesem Zustande nahm ihr Gewicht dermaßen zu,daß jene 5 tb. nun 8 tb. wogen. Diese Gewichtsvermehrung ist dem Wasser und derKohlensäure zuzuschreiben, welche die ätzende Sode mir Macht aus dem Lustkreis anzog.Es ist hierbei) zu bemerken, daß sich während dem Zerfallen der Sode, Wärmestof undschwefelhaltiges hepatisches Gas (Schwefelleberluft) entbindet. Das Ueberbleibsel istein wahrer Pyrophor.«
Gehalt von hundert Theilen dieser Sode.
-«Die abgedampfte Lauge gab:
krystallisiere Sode — — — — — 7 r ' 2 5
getrocknete pulverigte Sode, die theils ätzend, theils milde
war, und ein wenig Eisen und kohlenartige Materie enthielt 22,69Das Ueberbleibsel aus der Lauge enthielt an getrocknetem
schwefeligten Eisen, mit etwas Kohlenmaterie — — 86,17
Summe 18^-3 1