zweyten- cultivirt, dritten- civili-sirt, viertens moralisirt werden.
. Allein, wenn bey allen Bemühungen, denMenschen aus dem Stande der Wildheit,Rohheit und Barbarey zu heben, und ihnzum sittlichen Wesen zu bilden, derselbe Menjchvon der Idee des Göttlichen, des Ewigen,entweder ganz isvlirt, oder wenigstens daSGöttliche, Ewige in ihm nicht gebietendwürde: so fehlte ihm doch das höchste,das göttliche Leben.
Es ist also nicht genug, den Menschenzu disciplimrcn, zu cultiviren, zu civili-siren, z» moralisiren; er muß auch (wennich einen fremden Ausdruck in unserer Spra-che einführen darf) divinisirt, das heißthier, zum göttlichen Leben*) gebildetwerden, wenn ihm anders das höchsteLeben, das eigentliche Leben imMenschenleben, nicht fehlen sollte.
14. Es liegen also in jedem Menschen drey Men-schen , in jedem Menscheukcime drey Keime,des thierischen Lebens,des menschlichen Lebens,dcö göttlichen Lebens.
^ *-) Göttliches Leben ist mir das, was andere rekk-Hiiseir Sinn und Leben nennen.