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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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41
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ken; nicht unwichtig den Sinn zur Bemer-kung desselben zu scharfen.

* Im Vorbeygehen sey es hier gesagt: es istnicht weise, die Anstalten zur Ausbildungdes Überwiegenden im Gebiete des Erken-nenö auf die reichen und vornehmen Stan-de einzuschränken, da sich die Natur ihrRecht nicht nehmen laßt, in den niedernStänden überwiegende Talente anzulegen.Übrigens ist ck oft gerade Durft und Druck,was das Genie weckt und beflügelt,und was seinen Flug am meisten fördert,ist das Hinderniß. Grosse Menschen wer-den groß nur durch grossen Widerstand ge-gen feindselige Kräfte, die darauf ausge-hen , sie recht klein zu machen. Und soschaffet sich die Natur gerade auf demWege ihr Recht, auf dem es am meistengekränkt ward.

x. Bey vielen Individuen scheinen die Anlagenlange in einem Gleichgewichte zu seyn, bissich eine mächtig hervordrängt.

Warten können ist auch hier, in demBilden der Jugend, mehr als gemeine Weis-heit. Nur Schmetterlinge in der Fabelwollen lauter Sommer hadere, und mosteten

Früh-