allmählig reifenden Wuchs als Lhier, und' durch allmählig reifende Geisteskraft als In-telligenz — zum Menschen entwickeltwerden kann.
* Allerdings muß im Keime gleichsamvorgebildet liegen, was die Zeit nachherentwickelt. Wenn nun Erziehung wäre, wassie seyn sollte, so würde sie das, was imKeime vorgebildet liegt, gleichsam in dieWirklichkeit einführen, — die Idee ver-körpern.
In einem Menschenkinds schläft also ei-ne zweyfache Potenz, die des animalischenund die des geistigen Lebens. In der Po-tenz des gnimalische» Lebens offenbaret sichJustine!/ Nothwendigkeit; in derPotenz des geistigen Lebens Selbstbe-wußtseyn, Freythätigkeit.
4. Das Menschenkind hat mit der Pflanzen-welt, aus der es ausgetreten ist, das Wachs-thum ; mit der Thierwelt, zu der es gehört,die Sensibilität, die Bewegung, das Vor-stellungs - und Begehrungsvermögen; mitder Menschl-eit, für die es als jin Ganzesund als Theil des Ganzen erzogen werden
soll.