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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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61
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sterlicher Treue. Es ist auch ein lieblichesSchauspiel, den jungen Peripatetiker, denBerastungsphilosophen (das Kind) inder hohen Schule des Gchenler-nens zu betrachten.-Im Vorbeyge-

hen sey es gesagt: r Unselige Kinder, die denganzen Tag auf den Armen der Ammen ge-tragen werden! sie lernen das Gehenviel später, werden eigensinniger, undlernen das Leben der Langenweile leben.

ro. Das Vorstellnngsvcrmögen übet und stärketsich wie jedes andere Vermögen. Das Kindist nicht bloß in Hinsicht auf wirkliche Vor-stellungen in dem ersten Zeitpuncte seiner Er-scheinung gedacht eine Isdul- rsls; sieist noch nicht einmal eine a/Ea;

sie muß erst fest werden, den Eindruck auf-zunehmen und zu behalten.

Wer denkt sich die Mühungen und Über-raschungen des werdenden Menschen, bis ernach und nach die Dinge ausser sich, deneignen Leib an sich, die Gedanken in sich,ein Höheres über sich unterscheiden ler-net -... d Denn anfangs ist der zarte Menschlaute»Eindruck, dann wird er lauter Ein-.druck und Vorstellung (noch wie aus Ei-nem