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engsten Sinne. Entwickelung, wie sie hiergenommen wird, faßt beydes in sich, die er«sie Evolution, und auch die wettereBildung des KcimeS. Übrigens liesse sichauch sagen: die erste Evolution des Keimessey schon Bildungswerk der bildenden Na-tur. So viel bloß, um Mißverständnisseund unnöthige Wortfehden zu vermindern.
Zwey Sprüche der Alten drücken daS ersteGesetz aller Entwickelung in seiner Allgemein-heit sehr schon aus: ^ /<x»o sie
— Nicht aus jedem Holze läßt sichein Merkur bildhauen: -»vrra Hlrnerv/i,
Nichts wider den Ruf der heiligen Muse.
Dies Gesetz für die Entwickelung der sinn-lichen Potenz, recht gefaßt, verschafft uns be-deutende Aufschlüsse. Denn daraus erhellet nunschon i), daß und warum die Erziehung bey man-chem Menschenkinde beynahe über allen Begrifferschwert werden müsse. Da der Menschenkeimvon einem kranken, vergifteten Bau-me abstammt, so hat der Zögling währendseines ganzen Lebens einen unangenehmen Kriegwider einen siechen Körper und eine sieche See-le, das ist, wider angsbohrne Anlagen ;n hef-tige» Leidenschaften, zu führen; er wird die Spu-ren