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nur den Genuß, den ihm die Mutter verschafft. 'Also die Liebe zur Mutter treibt ihn nichtj»m Lernen.
Die verzärtelnde Mutter kann ihm auchnicht durch Drohung, nicht durch Strafe weh-thun: also treibt ihn auch die Furcht nicht zumLernen. Der Hunger treibt ihn auch nicht zumLernen; denn die thörichte Liebe giebt ihm Über-fluß , und was sein Her; begehrt. Das Ge- >fühl der Ehre spornt ihn aber eben so wenigzum Lernen; denn er findet in dem Antlitze *
der Mutter die Befriedigung seiner Wünsche ver, ,
bürget, ohne sie durch Fleiß erst verdienen zumüssen. Auch mag das Gefühl der Ehre imweichlichen Gemüthe kaum statt finden.
Es wird durch Nichtabhärtnng und positi-ve Verzärtelung des jungen Alters zwcytcns:die Entwickelung der moralischenPotenz erschwert; denn wenn z. B. derKörper zum freyen Genusse ausgesuchter Nah- !rnngsmittel physisch verwohnt, zu Bequemlich, »feiten des Lebens abgerichtet, und zum Nichts-thun gleichsam verzogen ist: so wird esdem sogenannten freyen Willen, der selbernoch im Taumel der Begierden mitbegraben ist,und erst aufwachen, erst frey werden sollte — t
so