so wird es dem Willen des Zöglings äusserstschwer werden, denselben zum Genusse schonverwöhnt«', im Genusse verderbten, und durchVerwöhnung und Verderbniß zum Gehorsamuntüchtig gemachten Körper — der Vernunftzu unterwerfen, die kein anderes Lied als dasTraucrlied: sey mässig, sey enthaltsam,sey arbeitsam, singen kann. Ein zärtlichgehaltener Knecht rebellirt nur zu leicht widerdie Befehle seines Herrn, wertn dieser auch mitNachdruck geböte. Nun aber läßt die Verzär-telung gerade die Potenz, die die Stelle desHerrn, des Gebieters, vertreten sollte — dieVernunft, unentwickelt: wie sollte sie also da-zu kommen, ihre Befehle mit Nachdruck kundzu thun? Und, wenn sie auch mit Nachdruckgebieten könnte, wie schwer würde es demWillen werden, den trägen, zur Lust verwöhn-ten , und in kein Joch passenden Körper, demAusspruche der Vernunft zu unterwerfen? Wieschwer würde dies dem willen werden, derselbst nicht nur noch gelähmt, und in demverzärtelten Knaben, durch Verzärtelung, inOhnmacht gehalten worden, sondern dernoch nicht einmal ist?
Unsere Wortgclchrten sprechen, so wie über-all, also auch in der Erziehung der Kinder und
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