ckeii darf; «in seelenvollcs Gesicht hat eine ei-gene Schönheit, weil es der ganze Ausdruckder innern Wahrheit ist; und die Schönheit desseclmvolles Gesichtes wird reizend durch die freyenNewegungen des Innern, die ungehemmt durch-scheinen. So ist auch hier Wahrheit undGcdönheit Eines. Und die Künstcley —ist auch hier, wie überall, nur Lüge, einhäßliches Gespenst.
VI. Sowohl die Vertrauungswürdig-keit als die Autorität des Kinder-, freundes gewinnt auf Entwickelung der mo-ralische« Potenz in dem Maaffe siegendenEinfluß, in welchem er, in seiner ganzenLebensweise, das Bild des Gutenvor dem schauenden Kinde hinstellt — oh-ne es bloß hinstellen zu wollen.
Denn a) nicht nur sind Kinder die gebohr-«en Nachahmer des Vorgemachten,gleichsam lauter lebendige Nachahmungstrie-be, sondern die ganze schöne Kindlichkeit (daSTrauen und Glauben an die Menschheit,das Wohlwollen, das Dankgefühl, die Herz-lichkeit, das Gerngehorchen) wird von demgute» Beyspiele des liebenden und ge-liebten Mannes, dem Vater, dem Freunde,
oder