oder wie er immer heißt, so lieblich als mäch-tig angereget. Wem sollten sie trauen undglauben, wenn sie dem guten, sich stets glei-chen, Manne nicht trauen? Wem sollten sielieber gehorchen, als der Liebe des Guten?Wem sich lieber offenbaren, als dem , der-fürsie lebet und nur für sie zu leben scheint? Vonwem lieber Gaben annehmen, als von dem,der so edel giebt?
DaS Lehnwort deö Guten: Sey arbeit-sam, sey stille, sey mäßig, findet L) in demLeben des Guten einen stets gegenwärtigenDolmetsch, was es heissc, arbeitsam, mas-sig, stille seyn, und hat in der Schönheit derin die Angen fallenden Tugend einen stets ge«genwärtigen Reiz, sie z» copiren, zu seinemBegleiter.
DaS Drohwort des Guten hat c) eineneigenen Donner, und borgt ihn von dem Re-specte , den das Gute einflößt. Daher die al-te Maxime, der Inbegriff aller moralischen Er-ziehungslehre: Sey gut, nm gute Menschenzu bilden! Daher die Entwickelung der mo-ralischen Potenz gerade nm so mehr erschwertwird, je früher und tiefer sich die Eindrücke^ des