herbeyführen kann, bewahret, im Missen desAngenehmen übet, und zum Tragen des Unan,genehmen stählet.
* Dadurch wird es offenbar, daß eö einefalsche Erziehungsweise sey, den Kindern alleArbeit in Spiele verwandeln wollen. Ach!Leben ist kein Spiel, und die Tugend auchkeines. So thöricht es wäre, alle Kinderspielein Arbeit verwandeln wollen, so thöricht ist eS,alle Arbeiten in Kinderspiele urnschaffen wollen.
Daraus erklärt es sich aber auch, warumin den Ständen, die sich von der Arbeit mehrals andere entfernen, die Erziehung gerade nmso schwerer seyn müsse. Wo keine Arbeit sicht-bar wird, als die der Tändeley, des Pu-tzes, der Zeremonie, der gähnenden Lang-weiligkeit, da giebt eö wenig Reize zur ern-sten Arbeit für die nachahmenden Kinder.
Daher hat auch das akademische Leben soviel Gefahren; denn schwere, anstrengendeArbeiten werden nicht mit Nachdruck gefor-dert; die leichten des Collegien - Geläufes, indem sich auch, aus Mangel an duräkgreisenderAufsicht, fast jeder dispensireu kann, so oft er will,sind mehr ein Spiel als Arbeit, und die Vergnü«, I -» gun»