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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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132
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gungcn habe» überall ihre AuShangschilde, unddas siegende Talent, die lustigen Gesellen umGeld, Gesundheit, Sitte und Sittlichkeit zudringen, indem sie die Lücke» der langenWeile ausfülle» helfen.

Übrigens würde es denn doch mehr als lä-cherlich , würde naturwidrig seyn, wenn dieKinderstube in eine förmliche Arbcitsstube, unddie Familie in ein Zucht - und Arbeits-Haus verwandelt würde. Der Vater soll Va-ter, nicht Stockincistcr, der mit arithmetischerPünktlichkeit die auferlegte» Arbeiten eintreibt,die Kinder keine süchtlinge, ihr Leben keinLrohndienft, keine Schanzarbeit seyn.

Vlll. Alle Entwickelung der moralischen Po-tenz stcbt im Widersprüche mit der höch-sten Würde des Menschen, und mit sichselber, wenn das religiöse Gefühl nichtso frühe wie möglich im Kinde gewecket;wenn das sittliche Gefühl nicht stets alsLines mit dem religiösen genährtwird; wenn daS religiös - sittliche Gefühl(kürzer und deutscher: das heilige Gefühl)nicht mit dem Fortschreiten des Wters,und insbesondere mit dem Fortschreiten derKenntnisse fortgebildet wird. Denn

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