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Überdem ist ja gerade das religiöse Gefühldie schönste Blume der schönen Kindlichkeit.Denn, da sie, so lange die Epoche der schönenKindlichkeit wahret, glaubend und trauend, instiller Abhängigkeit vom Mutterworte leben: soentwickelt sich mit diesem süssen Gefühle derAbhängigkeit —Liebe und Freundschaftzu allen guten Wesen, also wohl auch zu Gott,den die Mutter im Herzen trägt, und in Ahgund Geberde, in Liebe und Leben offenbaret.
„Das Mntterwort und noch meht der, inLiebe überfliessende, Muttersinn bildet in demKinde, in welchem sie die schöne Kindlichkeitbildet, wohl auch die Religion," die ohne Kind-lichkeit eine klingende Schelle wäre, und in derschönen Kindlichkeit gerade das Schönste ist.
Diese Religionsfähigkeit, die mit der scho-nen Kindlichkeit gegeben ist, zog wohl auch dengöttlichen Lehror des göttlichen Reiches so mäch-tig an, indem er einst, im Anblicke der Kinderjenes sinnvolle Wort ausrief: „Für solcheist das himmlische Reich — für fobche ist der Himmel der Religion."
Wozu sollte man auch Kinder vom ReicheGottes ausschliessen, da sie wohl mehr Lust und
Fähig-