den drey grossen Scheeren des gränzenlosenLuxus, der vcrnunftlosen Verstandes«cultur, und der geistlosen politischen undvkonomischen Gemeinnützigkeit.
* Zwischen diesen beyden Extremen, dieals Ertreme offenbar falsch sind, steht dieWahrheit in Mitte:
„Bilde den Menschen so, daß er für dieEwigkeit reife, ohne für die Arbeit und fürdie Strapatzen des Lebens in der Zeit, nn-taugsam zu seyn; bilde ihn so, daß er de-sto mehr für die Ewigkeit reife, je grössereStrecken er in der Laufbahn der Zeit zurück-gelegt habe; bilde ihn so, daß er lerne inder Endlichkeit Eins werden mit dem Unend-lichen; und ewig seyn iin Augenblicke." (Re-den an die Gebildeten unter den Verächternder Religion).
Diese in Mitte liegende Wahrheit sprichtsich rein und schon im Lhristianisniusaus. Denn der Christianismus bildet denganzen Menschen, erzieht das Sinnliche, daßes dem Geiste, das Geistige, daß es demEwigen diene; tobtet nicht den Körper,sondern weiht ihn nur zum Dienste des Gei-stes