Sie hat ihre unverkennbaren Merkmale, diemeinem Freunde, der die Laufbahn mit mir bisan diesen letzte» Abschnitt des ersten Theils zu-rückgelegt hat, als so viele Strahlen der Eiren ewigen Wahrheit einleuchten wer-den . .
1) Die Erziehung trennt in der Ausbildungdes Menschen nicht, was Gott im Men-schen vereinet hat. Der Mensch geht alsein Ganzes aus der Hand des Schöpfers her-vor: er geht also auch als ein Ganzes ausder Hand der Erziehung hervor. Sie trenntnicht Sinnlichkeit, Verstand, Vernunft;sie pfleget und stärket Leib und Geist; siebildet beyde, den Leib als das Heiligthum desGeistes, den Geist als ein Heiligthum desGöttlichen. Alle Weisheit einiget, die Thor-heit trennet — die Erziehung ist Weisheit»
2) Die Erziehung unterordnet, in der Aus-bildung des Menschen, nie anders, alses dte Vernunft gebeut Eid stellt das Nie-dere unter das Höhere, das Höhere unter dasHöchste. Das Göttliche, Ewige ist ihr Höch-stes ; und ihrem Höchste» — dem Göttlichen,Ewigen, baut sie eine Herberge im Geiste»dem Geiste im Körper. Sie entwickelt und
stärket