stärket den Körper, daß er dem Geiste die-nen ; sie entwickelt und stärket den Geist, daßer dem höchsten Geiste dienen kann. Sieunterwirft die Begierde unter die Vernunft,die Vernunft — unter Gott. Alle Weisheitsetzet das Obere oben an ; die Thorheit machtaus oben unten, aus unten oben — die Er-ziehung ist Weisheit.
Z) Die Erziehung handelt nie auö dem Ge-sichtopuncte der Einseitigkeit; nie ist ihrmit Gelehrten die Wissenschaft, nie mitKünstlern die Runst, nie mit Vornehmendie feine Sitte, nie mit Reichen die Ha«b e, nie. mit den niedern Standen die E r-werbgeschicklichkeit — alles. Ihrist nur das Ganze — das Ganze, nie Ei-ne Seite der Inbegriff aller Seiten. Die ge-sunde Seele im gesunden Leibeist ihr Augenmerk; sie opfert, ohne Noth,nicht diesen jener, und gar nie jene diesem.Religion, Lugend, Wissenschaft,Runst, — ist ihr die Eine Gesundheitder Seele, das höhere, bessere Leben derSeele. Dem hohem, bessern Leben bereitet sieein Organ, das den Bedürfnissen des hohemam wenigsten hinderlich, den Bedürfnissen
des