nicht zu viel Menschen in einem engen Zim-mer wohnen; wenn g) nicht viele in engenSchlafgemachen, noch weniger mehrere Kin-der in Einem Betts schlafen rc. rc.
2. Man hat längst bemerket, daß in manchemLande manche Schnlhänser mehr enge Kerker-,als gesunde Menschenwohnungen sind; manhat angefangen, sogar den Kerkern mehr Raumund ihren Bewohnern mehr gesunde Luft zugönnen. Aber möchte doch die Gerechtig-keit, die erste Tugend der Grossen, die Hü-ten in Dörfern und die Wohnungen der Ar-men in großen Städten durchsuchen. Da wür-de' die StaatSarzneykunde viel zu thun bekom-men. Darum, Ihr Grossen und Kleinen derErde! fanget an, die verschwendende Prachtzuerst in euren Pallästcn und in enren Häu-sern zu beschränken: dann werdet ihr im Stan-de seyn, das Elend der Welt zu mildern.
z. Weil die Morgenluft, besonders in heitern,trocknen Tagen , sich durch den Charakter desRein - und Frischseyns auszeichnet: so gönnedem Zöglinge, daß ihn Morgenluft anwe-he, — und gönne es dir auch selber. Undweil die Bewegung in freyer, irocknerLuft, den jungen Körper entwickelt, stärket,
und