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Ueber Erziehung für Erzieher / von J.M. Sailer
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229
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ter S. 5Z.) Die Kinder sind, wenn der Triebzum Selbst - und Allversuchen nicht gewalt-^ sam unterdrückt wird, lauter Natur - Gym«j nastiker; gehen, laufen, springen, klettern,steigen, miteinander ringen, Lasten he-ben, ziehen, auf Stecken reiten, im was«ser plätschern, matten ... ist ihr Element.Hiebcy hat nun die Erziehung nichts zuthun,als s) das Maaß zu bestimmen, ne yuiä ni-mis; b) der Unerfahrenheit der Kinder zuHülfe zu kommen, daß sie sich und andernnicht schaden; c) der leidenschaftlichenHitze bevvrzukommen, die noch mehr verderbt,als die Unerfahrenheit.

15. Die künstliche Gymnastik nimmt s) al-le jene Bewegungen auf, und macht sie nurmanigfaltiger, zweckmäßiger, interessan-ter; nimmt b) dabey Rücksicht auf die Sit-ten des Landes, auf den willen der Ael°lern, auf die Rräfte und Launen der Rimder, und laßt c) stets die Wahrheit durch-scheinen , daß der gesunde, gewandte Körperdoch immer im Vergleich mit dem gesunden,

gewand-

*) In Niemeyer, Gursmuth«, Billaüme rc. wird,was hier nur geneimr "wird / ausführlicher tr-' handelt«