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Kinder spricht sie - die Bewegung, schon al»Gesetz airs. Und wie die Alten der allerfül-lenden Natur eine» Iloirorem Vrcui, «ineScheu vor Leerheit beylegten: so hat dieKindernatur eine Scheu vor dem unbeweg-ten, todten Wesen. Jede Hemmung der freye»Bewegung ist also eine Rinderfolter. Nurhat theils die vernünftige Vorsicht, die je-der Verbeugung oder Verrenkung der Gliederbevvrkomme» mochte, theils der von der Ar-muth aufgedrungene Mangel an Aufsicht, in-dem die Mutter im, oder ausser dem Hausearbeiten, und das Kind ihm selber überlassenmuß, einige Hemmungen der freyen Bewe-gung nothwendig gemacht. Ausser dem solltetna» durch den Ääfig vom Gangelwagendie Mutter Erde, diesen besten Tummelplatzder Kinderwelt, nicht leicht verdrängen lassen.
14. Die Gymnastik begreift in sich alle Übun-gen , welche auf Bildung und Stärkung deSKöpers abzielen. Die Natur macht sich ihreGymnastik selbst. Die erste Gymnastik derNatur äußert sich im Schreyen deö Kindes,wodurch die Entwickelung deö Körpers geför-dert, die Brust gestärket, Stockungen abge-halten werden re. (Sieh den Rath an Drit-ter