Die Leidenschaften.
18- Da die Leidenschaften, durch ihre wieder-holten, gewaltsamen Spannungen der kör«perlichcn Kräfte, besonders den jungen Kör-per leicht schwächen, oft auch zerrütten:so ist die Bewachung, die Mässtgung,die Leitung der Leidenschaften — Haupt-sache auch der bloß körperlichen Erziehung.
Wer also'ein Menschenkind erziehen will,soll ,) bey allen, Eifer, das Interesse fürWahr, Gut, Schön in dem jungen Gemü-the zu wecken, die blitzschnellen Übergänge derNeigung in den Zustand der Leidenschaft zuverhüten wissen; soll b) statt die schlafen-den Leidenschaften zu wecken, oder die wa-chenden gar zu erhöhen, ihnen vielmehr be-vor kommen; soll c) die erregten stil-len , statt sie zu unterhalten; soll ) die,welchen er nicht bevorkommen konnte, unddie er nicht gleich stillen kann, so lenken,daß sie nicht zerstörend werden; vor allemaber den Zögling e) in der Kunst, die Nei-gtiugen zu beherrschen, unterrichten, üben,starken.
ry. Es haben aber in dieser Gegend mancher-ley Vorurtheile Sitz und Stimme; mit
Dornr-